Kuratorium Theater, Tanz, Performance

Empfehlungen zum Einreichtermin 
15. Juni 2011

Projektempfehlungen für Projekte 
im Zeitraum von 1. Jänner bis 31. August 2012


a waiting dog [realisiert]
A general theory of love
Tanz
Nachdem Michael O’Connor als Drag-Kunstfigur Jai Jai Sincere beim letztjährigen Impulstanz Festival die subtil humorvolle Solo-Performance „NEWS“ zeigte, eignet sich der junge in Österreich arbeitende Amerikaner in seinem aktuellen Stück Theorien der Liebe an, die auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Auf der Suche nach des Menschen größtem Verlangen wird die Bühne zum Labor des Choreografen, der mit Tänzer Brandon Gonzalez Bedingungen erforscht, unter denen Liebe bestmöglich gedeiht. Der Synchronisation der Körpersysteme beider Tänzer kommt ebenso Bedeutung zu wie der Erfahrung von Berührung. Dass zwei männliche Performer auf der Bühne wirken, könnte gängige Vorstellungen von Liebe als heterosexuelles Normativ herausfordern.
Von und mit: Michael O'Connor & Brandon Gonzalez 
https://vimeo.com/42791804
https://vimeo.com/42883554
Weitere aktuelle Arbeiten von Michael O'Connor: http://www.impulstanz.com/workshops12/wid2162/en/
www.awaitingdog.com
WUK, 26.-28.04.2012, 20 Uhr
10.000

theater angström [realisiert]
Entkörperung.Zwei.Null
von Claudia Tondl
Uraufführung, Sprechtheater
Die Krise des Identitätsmanagements: Wie viele Online-Identitäten, Nutzerprofile, Nicknames und virtuelle Selbstdarstellungen existieren eigentlich im World Wide Web von einer einzelnen Person? Und wer behält dabei den Überblick? Die Avatare in Entkörperung.Zwei.Null wirken realer als ihre User. Sie sind präzise durchdacht und konsistent in ihrer Persönlichkeitsstruktur. Das menschliche Ich scheint dagegen eine amorphe Ansammlung willkürlicher Affekte zu sein. Die Figuren verlieren zunehmends die Fähigkeit, sich in ihren eigenen Handlungen wieder zu erkennen. Sie fürchten sich vor Kontrollverlust und retten sich in maschinengleiche Bewegungsmuster. Die permanente Angst vor der kriminellen Nutzung der eigenen Identität isoliert sie von ihrer Umwelt. In Entkörperung.Zwei.Nullgeht Claudia Tondl diesen Ängsten nach und treibt sie satirisch auf die Spitze, indem sie die Grenzen des web und des reallifeverschwimmen lässt. Wähernd sich die virtuellen Konstruktionen frei entwickeln, ist die menschliche Natur zu einem Programm geworden, samt eigener Programmiersprache, Verschlüsselungen und Passwörtern – anfällig für Betriebsfehler, Viren und Systemabstürze und dem phishing, pharmingund spoofing hoffnungslos ausgeliefert.
Regie: Dora Schneider; Bühne/Video: Christian Weißenberger; Kostüme: Silke Fischer; Musik: Thomas Richter; von und mit: Deniz Cooper, Karola Niederhuber, Mirko Roggenbock, Katharina Solzbacher
30.000

Art*Act Kunstverein = Tanz*Hotel Wien [realisiert]
1. AAR Term 6
2. 20 Jahre T*H=T*H

1. ARTIST AT RESORT - Term 6 / 2012
Artist at Resort ist ein Residence-/ Mentoringprojekt bei dem jährlich, ausgewählte Tanzschaffende künstlerisch und organisatorisch durch Bert Gstettner begleitet werden.
Gezeigte Arbeiten:
EIS.stein
Im Stück EIS.stein begibt sich die Tänzerin Andrea Nagl, gleich dem Glaziologen Zeno im Roman EisTau von Ilija Trojanow, auf die Suche nach den Vorstellungen von Naturraum, Gletschern und Landschaften. Ihre Körpererinnerung umschreibt die Begegnung mit dem unberührten Naturraum und verbildlicht die eigene Spur hin in diesen ersehnten Wunschraum.
Tanz, Choreografie: Andrea Nagl | Musik: Thomas Wagensommerer | Video: Markus Wintersberger
relate two trust (Eva&Eva)
Wann beginnt Vertrauen, was beinhaltet es, in welchen Situationen ist Vertrauen unausweichlich? Wie kann man das Vertrauen verlieren und wieder gewinnen? In "relate two trust" gehen Eva&Eva diesen Fragen nach, spezialisieren sich dabei auf die Möglichkeiten und Fähigkeiten, die das Thema Vertrauen insbesondere auf körperlicher Ebene braucht als auch verlangt und wie dieses zu bewegendem Ausdruck werden kann.
Tanz, Choreografie: Silvia Salzmann & Leonie Humitsch
CICATRIX
Cicatrix ist ein autobiographisches Werk mit dem Thema Narben, die wie markante Erinnerungsstücke immer noch in der Haut eingeschrieben sind und an schmerzhafte, blutige Verletzungen erinnern. Oft im Leben werden Narben als unschön empfunden und Unfälle als Fehler oder Umbrüche in unserem Bild von einer idealen harmonischen Welt. Ein Prozess der Gewahrwerdung von vergangenen Aktionen und Gedanken. Eine neue Herausforderung, die Schönheit im Chaos zu finden, die Veränderungen des Lebens zu akzeptieren und damit umzugehen. Hat der Körper seine eigene Erinnerungsfähigkeit? Wie bewusst leben wir bevor, während und nach schmerzhaften Erfahrungen? Wo liegen die Grenzen des Schmerzes?
Tanz, Choreografie: Indira Nunez | Musik: Thomas Jirku
Werkschau & Performances
Künstlerische Leitung, Coaching: Bert Gstettner; Co-Leitung, Kostümberatung: Devi Saha; Licht: Klaus Greif; Assistenz: Claudia Bürger
Tanz*Hotel | Resort 1020, 20.-22.04.2012, 19.30 Uhr
2. 20 Jahre T*H=T*H
Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von Tanz*Hotel wird in Gstettners rund 30 Stücke umfassenden OEuvre etwas Staub aufgewirbelt. Es ist der Versuch, ein zusammengerechnet über 30 Stunden dauerndes Theatererlebnis, in einem 30 Minuten Performance-Sprint zu durchqueren.
15. - 19. Mai | 20*YEARS OF HOTEL DANCING
15., 16. und 19. Mai | 
SOLIMAN*REVISITED
17. Mai | AAR- und GASTPERFORMANCES I 
18. Mai | AAR- und GASTPERFORMANCES II

Gezeigete Arbeiten u. a.:
heteronomous male
Tanz, Choreografie: Michael Turinsky
Zwischen Eigengesetzlichkeit des behinderten Körpers und der Gesetzkraft von Choreografie und Sozietät, wird hier die Frage des Mann-seins gestellt.
Shift
Konzept, Video: Christina Goestl
Musik: Boris Kopeinig
Codes normativer Körper(bild)produktionen sollen unterwandert werden um den Blick freizumachen für neue Vorstellungen von Körperlichkeit.
Contraste
Tanz, Choreografie: Jules Lazare Mekontchou
Tier- und Menschenelemente kommunizieren durch Verschmelzung von Körper, Gestik und Seele, beeinflusst von Zeit, Klima, Kultur und Religion.
Schattenkrieger
Tanz, Text: Martin Schmid, Christian Polster
Coaching: Sonja Browne
Eine szenische Lesung die, die Beziehung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten und deren Sichtweisen auf Poesie bespricht.
Solo mit Vanessa - ein Lux Flux Projekt zu Valeska Gert (Band 2)
Performance: Inge Kaindlstorfer, David Ender, Jack Hauser
Lux Flux baut eine intermediale Comic-Serie aus dem Werk Valeska Gerts und navigiert dabei durch die Wirklichkeit der Umwege und der Geschmacklosigkeit.
Daneben wurden die Arbeiten aus Term 6/2012 gezeigt sowie die im Herbst 2011 geförderte EigenproduktionSOLIMAN*REVISITED (Choreografie: Bert Gstettner)!
Werkschau & Performances 
Die drei Showings im Rahmen von Artist At Resort - das Residenzprojekt für junge ChoreografInnen waren durchgehend ausverkauft. 100 Personen haben die Aufführungen der neuen Choreografien besucht. Das Minifestival aus Anlass des 20-jährigem Bestehens von Tanz*Hotel präsentierte an 5 gut besuchten Theatertagen vor mehreren hundert ZuseherInnen 10 abendfüllende Programme/Produktionen (ca. 22 Stunden Tanz & Performance) von/mit 13 ChoreografInnen/PerformerInnen und weiteren 18 mitwirkenden KünstlerInnen.
Theater Nestroyhof Hamakom, 15.-19.05.2012, 20 Uhr
20.000
www.tanzhotel.at

Austria 'n' Africa = Hope Theatre Nairobi | SLUM-TV [realisiert]
The Dream of getting a job
Eine Theaterreise mit Musik, Tanz und Videos
Uraufführung | Theaterrevue (in englischer Sprache)
Jugendliche auf der ganzen Welt suchen Jobs. Oft vergeblich. The Dream of getting a Job erzählt die Geschichte des jungen Jobsuchenden Myk im Großstadtdschungel von Nairobi. Die Nacht vor einem entscheidenden Bewerbungsgespräch wird für ihn und seine Frau Melissa zu einer Tour de Force. Mit Musik und Tanz rast Myk durch wechselnde Traum-Sequenzen: sei es ein Verkehrschaos mit Busunglück, der Song des idealen Frühstücks, das Verspielen des Ichs im Casino, der Verkauf von Aktien an Tiere, die Begegnung mit sich selbst oder das Gespräch mit Gott. Albtraumhafte Angstvisionen wechseln bei dieser turbulenten Traumreise mit Momenten komödiantischen Scheiterns.
Mit dieser rasanten Theaterrevue präsentiert sich das Hope Theatre Nairobi erstmals in Europa und gibt auf engagierte und lustvolle Art Einblicke in das Leben in der internationalen Metropole Nairobi zwischen konkreter Zukunftschance und sozialer Ausbeutung. 
Idee, künstlerische Gesamtleitung: Stephan Bruckmeier; Choreografie: Madelaine Reiner; Video: Ephantus Kariuki; Schnitt: Ochoresotto; Bühnenbild: Karin Schuller; Kostüm: Angelika Pichler; Musik: Gerd Schuller; Electronics: Gilbert Handler; Perkussion: Sylvester Othiambo; Licht und technische Leitung: Ingo Jooß; Schauspieltraining: Folkert Dücker; Übersetzung: John Winder; Dramaturgie: Constant Hore; mit: Douglas Kebengwa, Terry Awiti, Winnie Akinhi, Pauline Akinyi, Diana Benina, Monica Atieno, Susan Wanjiku; Constant Hore, Pastor Idaki, Rajab Juma, Denis Njonjo, Alfred Kimani, George Maina, Shadrack Ogweno, David Waihumbu, Benson Wanjema 
Eine Produktion von Kenya Art Projects e.V. in Kooperation mit Bayer Kultur, Goethe Institut Nairobi, Austria’n’Africa, Theater Rampe Stuttgart, TAG, GamsbART Graz, Kärntner Landesmusikschulwerk, Carinthische Musikakademie CMA, Reiner & Partner Tirol, Soroptimist International, Hands of Care and Hope Nairobi
TAG, 01.05.2012, 20 Uhr (Premiere); 02.–05.05.2012, 20 Uhr
www.dastag.at | www.hope-theatre.info | www.KenyaArtProjects.com
20.000

cattravelsnotalone
Die Unbändigen
zurzeit keine näheren Angaben 
22.500

das Schaufenster
committing suicide; finaler Titel: the very last / committing suicide 
Performance 
Das Projekt ist nach Autopsie 1-5 (2009) und it’s time (2011) der dritte und voraussichtlich letzte Versuch des Schaufensters, sich der Frage des Todes als Grenze und Bedingung des Lebens anzunähern, wobei dem zeitlichen Aspekt innerhalb dieser Frage eine bestimmende Rolle zukommt: Ausgangspunkt der gedanklichen und ästhetischen Annäherung ist jener Augenblick, der dem Tod am nächsten ist. Nach der Idee eines möglichen letzten Blicks im Leben in Autopsie 1-5 und der Möglichkeit zu letzten Worten vor dem Tod in it’s time steht nun in the very last / committing suicide eine mögliche letzte Handlung im Blickpunkt der Arbeit. Es ist die Handlung, die dem eigenen Leben ein Ende setzt, der Suizid.
Performance Caroline Decker, Peter Stamer, Barbara Spitz und Yosi Wanunu; live Musik Andreas Hamza, Boris Kopeinig und Sir Tralala; Konzept und Inszenierung Hannes Wurm; Dramaturgie Christine Standfest; Sound Design Andreas Hamza; Projektleitung Paul Horn; technische Leitung Stefan Parnreiter-Mathys; Abendspielleitung Julia Muralter
Performancereihe 02.-05.07.2012; Performances 03. u. 04.07.2012; Begleitprogramm (Gespräch mit SpezialistInnen, Stimmenrecorder IV von und mit elffriede & fishy, Abschlusskonzert von Sir Tralala)
Veranstaltungsort: Station Handelskai
Das genaue Programm findet man auf: http://www.dasschaufenster.at/suicide/suicide.htm 
http://www.dasschaufenster.at/suicide/suicidelageplan.htm
30.000

TWOF2 + dascollectiv [realisiert]
Storys – Wo alles beginnt (Stories - How to begin)
Uraufführung | Performance für junges Publikum ab 6 Jahren
Nehmt Platz und lasst euch ganz unterschiedliche Geschichten servieren! Was macht eigentlich eine Geschichte zu einer Geschichte? Geschichten sind überall – wo man auch hingeht oder hinblickt, ständig werden Geschichten erzählt. Geschichten, die man hört, sieht oder erzählt, begleiten uns das ganze Leben. Durch Geschichten entstehen Bilder,
Wissen, Erinnerung und Orientierung. Geschichten erfinden und entdecken, zeigen und zuhören – Maria, Rotraud und Giovanni wollen erzählen! 
Das Publikum wird mitgenommen auf eine Reise durch verschiedenste Geschichten und die unterschiedlichsten Arten, diese zu erzählen. Wir gehen von einem Licht-Raum zum nächsten, von einer Erzählung zur anderen und bleiben doch im selben Zimmer. Stories ist eine Mischung aus Theater und Performance mit viel Humor und Phantasie.
Von und mit: Giovanni Jussi, Rotraud Kern, Maria Spanring; Coaching und Endregie: Georg Blaschke; Musik, Sound: Ulrich Troyer; Kostümbild: Otto Krause
Dschungel Wien, 02.-14.05.2012, div. Beginnzeiten
www.twof2.com
www.dascollectiv.com 
20.000

Dekoltas Handwerk [realisiert]
Creation of uncanny matter
URAUFFÜHRUNG, Figurentheater
Dekolta’s Handwerk experimentiert mit der Theatralität von chemischen Prozessen. Objekttheater mit Musik ohne Worte erzählt vom unheimlichen Menschheitstraum, die Elemente zu beherrschen.
Wie einen Kosmos gestalten, wenn dazu die Mittel und Fähigkeiten zur Verfügung stünden? In einer Zeit nach der Apokalypse vegetiert der Mensch in einer dunklen und lebensfeindlichen Umgebung dahin. Leben ist nur noch mit technischer Hilfe möglich und besteht aus rein geistiger Leistung. Im Traum erfüllt sich der Mensch seinen Wunsch nach einer besseren Welt und wird zum Schöpfer eines neuen Kosmos. Mithilfe chemischer Reaktionen erweckt er bizarre Kreaturen zum Leben. Doch lässt sich die Natur so leicht kontrollieren? Die Geschöpfe zeigen sich unberechenbar… die Welten verschwimmen ineinander, der Traum wird zur Realität oder die Realität zum Traum?
Idee & Inszenierung: Jan Jedenak; Performance: Barbara Lehner; Musik: Richard Eigner (Ritornell), Martin Riedler
Bühne & Licht: Jan Jedenak, Klaus Ambichl-Weiss; Kostüm: Daniela Tidl; Dramaturgie, PR: Elisa Weingartner; Produktion, Marketing, Grafik: Peter Ardmar; dramaturgische Beratung: Marianne Vejtisek; choreografische Beratung: Rotraud Kern
in Koproduktion mit dreizurdritten
Lilarum, 15.-24.03.2012 
Weitere Informationen sowie Fotos unter http://dekoltashandwerk.com 
10.000

die laemmer 
VER/SPIELT 
Die Logik des Bösen oder alles wird gut

Ein Abend mit 3 SchauspielerInnen und Chor
Sprechtheater
Zwischen Realisation und Fiktion finden drei Figuren, wonach sie nie gesucht haben. Im Spiel verlassen sie die Oberfläche des Alltags und laufen auf Grund. Sie entdecken sich selbst.
Eine Frau, die durch ihren Fanatismus, ihre bedingungslose Selbstaufgabe zum Opfer und Sündenbock wird. Eine Größenwahnsinnige, die sich jenseits von Gut und Böse für den gottgleichen Schöpfer einer neuen Welt hält. Ein Mitläufer, der sich jeglicher Verantwortung entzieht, niemals Reue für seine Taten zeigt und sich hinter zwanghaftem Gehorsam
verschanzt.
Zwischen Realisation und Realität liegt unser Einsatz: Das Spiel kann beginnen. Die Versuchsanordnung des Milgram-Experiments fächert die Trias Opfer-Täter-Mitläufer auf und scheint so eindeutig zu sein. Aber wer spielt mit und wer schaut zu? Die Grenzen verschwimmen, aber die Frage bleibt: spielen wir mit oder lassen wir mit uns spielen? Und wer
will der Retter sein?
Antigone, Faust und Eichmann – seziert, im Heute wieder zusammengesetzt, stereotypisiert und beobachtet bis hin zu ihren letzten Worten. Dazwischen das Spiel, das Handeln, das Experiment mit der Verantwortung.
Komm mit, lauf weg – denn ob du wirklich richtig stehst, siehst du, wenn das Licht angeht.
Konzept: Alex. Riener, Barbara Sommer; Regie: Alex. Riener; Musik: Wolfgang Frisch/SOFA SURFERS; Dramaturgie: Eva Schörkhuber; Bühne: Birgit Kellner; Kostüm: Sabine Ebner; mit: Felicitas Lukas, Michèle Rohrbach, Karl Wenninger und Chor
Off Theater, Kirchengasse/Weißer Saal, 06., 07. u. 08.05.2012, 19.30 Uhr
www.dielaemmer.net
www.off-theater.at
20.000

Erfolgstheater | GARAGE X [realisiert]
Annika oder wir sind nichts
von Dietmar Dath
Österreichische Erstaufführung, Sprechtheater
Dietmar Dath ist einer der produktivsten und aufregendsten Autoren der Gegenwart.
Stets verflicht der bekennende Sozialist Elemente des Pop, der Science-Fiction, der Wissenschaftsgeschichte,
der Theorie und des figürlichen Erzählens zu einem Gewebe, das einem in seiner gedanklichen und kompositorischen Kühnheit den Atem stocken lässt. In Annika oder Wir sind nichts wird es um Provinzen gehen: um topografische, städtebauliche und seelische.
Regie: Steffen Höld
GARAGE 1, 02.05.2012, 20 Uhr (weitere Aufführungen im April 2012)
30.000

Festival100 [in Realisation]
Theseustempel
Theater-Reihe
1. fly ganymed (Hochgatterer), Premiere 9.9.2012 (dann jeden Do, Fr, Sa im September)
2. ground.swell (Stichwort Edward Hopper), Premiere 9.9.2012 (weitere 16.9., 23.9., 30.9.2012)
3. Pop(corn)art, 5.10.2012 (in Planung)
Ort: Theseustempel 
20.000

Gescher
Joseph Roths Exil
verschoben auf 2013 
Ort: Theater Nestroyhof Hamakom 
20.000

GRAT [realisiert]
Stefanie Wilhelm (D/A) | Charlotta Ruth (S/A) | Luke Baio (UK/A)
LUMEN – Raum sehen (eingereicht unter: Lumen II (Der schwankende Raum))
Uraufführung | Performance
Die Grenzenlosigkeit des Gesichtsraums ist am klarsten, wenn wir nicht sehen. Bei vollständiger Dunkelheit. (Ludwig Wittgenstein) Choreografie als Raumkunst: Was, wenn der Körper in unsere auf das Sehen, auf Erkennbarkeit und Orientierung ausgerichtete Wahrnehmung eintritt?
LUMEN – Raum sehen ist Teil einer Serie von performativen Installationen, in der die Bühnenbildnerin Stefanie Wilhelm sich mit den Parametern und Bedingungen unserer Wahrnehmung auseinandersetzt und diese radikal verändert. In Zusammenarbeit mit Charlotta Ruth und Luke Baio entsteht eine Choreografie aus Licht, Bewegung und Dunkelheit, in der sich Punkte, Linien und Flächen dynamisch miteinander verbinden.
Konzept, künstlerische Leitung: Stefanie Wilhelm; Choreografie: Charlotta Ruth und Luke Baio; Technik, Sound: Sebastian Bauer; Assistenz: Katharina Schaffer
TQW/Studios, 25.–27.05.2012, 20.30 Uhr
15.000

Hauß Philipp
Opfer
zurzeit keine näheren Angaben zum Projekt
25.000

Junger Salon [realisiert]
Partizipatives Theaterprojekt mit Jugendlichen im 15. Bezirk - finaler Titel:
Verboten anders - Alles lässt sich nicht erklären
Ein Theaterprojekt mit Jugendlichen basierend auf eigenen Erzählungen
In 13 humorvollen, tragikomischen, bitterbösen Episoden zeigen 16 DarstellerInnen das scheinbar zufällige Aufeinandertreffen von Menschen und ihren Lebensgeschichten. Die sich aus diesen Begegnungen entwickelnden aberwitzigen Verknüpfungen und Wendungen erscheinen häufig „schicksalhaft“ und bergen nicht selten unerwartete Lösungen. Gibt es eine Kraft, die uns lenkt, die unser Leben beeinflusst und der wir hilflos ausgeliefert sind? Oder ist alles eine Frage von Ursache und Wirkung? Mit viel Humor, Ironie und Poesie geben wir auf diese Fragen keine Antwort. Denn: … Alles lässt sich nicht erklären.
Konzept, Regie und theaterpädagogische Leitung: Isabella Wolf, Johanna Jonasch; DarstellerInnen: Elisa Marina Dietrich, Deborah Fasan, Shqipe Gashi, Marianne Göttl, Mikey Kirchhofer, Franziska Lamp, Vicko Marelic, Stephanie Moser, Luzia Oppermann, Lena Panholzer, Lisa Pavitschitz, Julia Ploll, Ursi Pokorny, Corinna Riesz, Carmen Schrenk, Fabienne Sigaud
Die Texte entstanden in Kooperation mit der Autorin Renate Welsh-Rabady.
Salon 5, 09.-12.06.2012, 20 Uhr 
9.000

Kaler An [realisiert]
INSIGNIFICANT OTHERS #02 Tableaux
(learning to look sideways)
Tanz
Was sind mögliche Wege des Aufteilens, der Gliederung oder des Fragmentierens von Präsenz in unserem Zusammensein?Insignificant Others untersucht das Tableau als Bildträger, als eine sich stetig verändernde Struktur und spiegelt damit auch den Prozess der Performer_Innen wider: ein Zusammenspiel von verschiedenen Möglichkeiten, eine gemeinsame Topographie von physisch Präsentem und Absenten in fragmentierte Bewegungszyklen zu überführen, zu strukturieren und zu verschieben. Die PerformerInnen wirken schemenhaft, sind TrägerInnen mehrdeutiger, fast stiller und doch veränderlicher Bilder. Es entsteht eine Reihe unterbrochener und dennoch zusammen-hängender Posituren/Haltungen, die zwischen den PerformerInnen zwar nie wirklich eine gemeinsame Geschichte aber doch Bilder und Situationen entstehen lassen. Die KünstlerInnen folgen dabei keiner festgelegten Dramaturgie; sie arbeiten gleichzeitig und verschoben, zusammen und vereinzelt. Der Tanz entwickelt sich analog einem Energiefeld, das sorgfältiger Handhabe, Umverteilung und Direktive bedarf. Eben diese Energie wird wieder in den leeren Raum, in die Agierenden selbst und in die Wahrnehmung des Publikums zurückgeführt. Sie ist dort beherbergt, wo es nicht offensichtlich um Affirmation geht, und so ist es einzig und allein eine Art Potentialität, die performt wird.
KONZEPT An Kaler PERFORMANCE Alex Baczynski-Jenkins, An Kaler und Antonija Livingstone LICHTDESIGN Bruno Pocheron RAUM Stephanie Rauch MUSIK/SOUND Brendan Dougherty DRAMATURGIE Heike Albrecht FOTOS Eva Würdinger PROJEKTLEITUNG das Schaufenster PRODUKTION Verein An Kaler c/o das Schaufenster 
KOPRODUZENTEN: anzquartier Wien, Tanzfabrik Berlin, TANZTAGE BERLIN/sophiensaele 
TQW/Studios, 02., 03.12.2011 (vorgezogene Premiere)
Tanztage Berlin, 05., 06.01.2012 
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival, 27., 29.07.2012 im Kasino am Scharzenbergplatz (Wien)
Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis, 12. u. 13.05.2012, 12. Mai 2012 in La Chaufferie (Saint-Denis)
10.000

Kulturverein Feinsinn [realisiert]
to_rsO
Performance über Friedrich Nietzsche
Zum Projekt: http://www.feinsinn.org/feinsinntanz_projekte_torso.html 
Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik, 29.06., 30.06., 02.07.2012, 20.30 Uhr
Tabakfabrik Linz, 28.07.2012
In Planung sind weitere Auftritte in Danzig/Polen sowie in Peking/China 
http://youtu.be/NPgoYtQqoww
www.feinsinn.org
18.000 

künstl. Verein zur Förderung von Theater u. Risikoästhetik (Nete) = poolparticipants [realisiert]
POTOCARI PARTY
Erscheinungen aus dem Silbernen Zeitalter 
von Almir Basovic 
Sprechtheater
Ein Stück über Unfassbares.
Fatima hat überlebt, ihr Sohn und ihr Mann nicht, wie so viele andere. Kriegsprofiteure sorgen dafür, dass das Töten nie ein Ende hat. Nationalisten schicken Kinder, um Kinder zu töten. Friedenstruppen stehen daneben und sehen zu. Hinterher versucht ein Künstler, das Unfassbare zu begreifen. Doch es ist nicht möglich, den Opfern zu helfen. Sie sind in ihrer Einsamkeit unantastbar geworden.
Das Theater muss nicht Politik machen und höchstwahrscheinlich wird es auch keine Lösungen anbieten. Nur Fragen stellen. Nach Menschen, die in historische Ereignisse involviert waren, sie überlebten und nun damit leben müssen. Ein historisches Ereignis wie den Bosnienkrieg, in dem die schwersten Verbrechen in Europa seit Ende des zweiten Weltkrieges begangen wurden – die Massaker von Srebrenica.
Wir widmen uns den unklaren Schatten, den verwaschenen Erinnerungen und den Unmengen von Stimmen, die in die Ereignisse verwickelt sind.
Regie: Stevan Bodroža; mit: Alexander Braunshör, Tim Breyvogel, Jaschka Lämmert, Gottfried Neuner, Ana Stefanovic-Bilic
Theater Nestroyhof Hamakom, 13.-27.04.2012
http://www.poolparticipants.net/?p=110
30.000

La Cagada [realisiert]
Out here
Performance
Künstlerische Leitung & Performance: Raul Maia 
öffentlicher Raum Wien
http://outhere.at
Weitere Links zur aktuellen Arbeit:
http://www.labkultur.tv/node/7155
10.000

Liz Art
I move like a disabled Person
zurzeit keine näheren Angaben 
15.000

Lux Flux [realisiert]
Valeska Gert: Comic Strip; finaler Titel:
1. COMIC FÜR VALESKA
Performance 
Lux Flux baut eine Comic-Serie aus dem Werk Valeska Gerts (mit Fotos, Filmausschnitten und ihren Texten als Grundlage der Vorgänge). Lux Flux navigiert dabei durch die Wirklichkeit der Umwege und der Geschmacklosigkeit, durch das Gebrochene, Gewöhnliche, Vulgäre, Banale, das Ausgeblendete und das Unbenannte. Lux Flux macht Kunst als Comic als Anschauungsmaterial, ohne Erlösung anzubieten. Nun können neue Berührungen entstehen. Lux Flux untersuchtdie Hierarchien der Wahrnehmungsebenen. Lux Flux hat sich in diesen Prozess eingezeichnet, der schonungslos vom Gespenst Valeska Gerts befeuert wird. Lux Flux lallt, kichert, sabbert und fällt hin und her zwischen Mädchen, Monster, Irrtum und Kanaille. Lux Flux improvisiert auch für andere Lebewesen. Lux Flux sind diesmal Inge Kaindlstorfer, David Ender & Jack Hauser.
im_flieger in der Lab Factory, 20. u. 21.04.2012, 20 Uhr
2. DAS LUX FLUX PROJEKT ZU VALESKA GERT (BAND 2)
im Rahmen von Tanz*Hotel — All*Inclusive (s. o.)
Theater Nestroyhof Hamakom, 18.05.2012
16.500

MakeMake Productionen [realisiert]
BESUCH BEI KATT UND FREDDA 
von Ingeborg von Zadow
Schauspiel mit Tanz und Live Musik für Menschen ab sechs Jahren 
Katt und Fredda leben zu zweit seit jeher an ihrem Ort. In ihrer Welt gibt es schräge Musik, Wortspiele und eigenartige Bewegungen die neugierig machen, wer diese beiden eigentlich sind. Eines Tages taucht unerwartet Besuch auf. Der Besuch ist fremd in dieser Welt. Dort wo er herkommt, ist es anders als hier. Was bedeutet das, fremd zu sein? Zusammenrücken? Teilen? Aber wer gibt schon gerne das her, was einem am liebsten ist? Mirandas plötzlicher Besuch bringt das Leben der beiden völlig durcheinander und zu allem Überfluss spricht der Gast auch noch eine fremde Sprache ...
Besuch bei Katt und Fredda beschäftigt sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Das Stück entführt in eine Welt, in der die Sicherheit des Gewohnten dem Reiz des Fremden gegenübergestellt wird. Das Zusammenspiel von einer Performance, Schauspiel, Live-Musik und Geräuschen ebnet dem jungen Publikum den Weg zu einem unbekanntem, neuen Text. Die Inszenierung eröffnet Spielräume, die Anderssein und Fremdsein als Chance für ein Miteinander sichtbar machen.
Regie: Sara Ostertag; Musik: Simon Dietersdorfer und Martin Hemmer; Dramaturgie/Theaterpädagogik: Frederike Dengler – Choreografie: Martina Rösler; Bühne: Nanna Neudeck; Austattungshospitanz: Lena Sudmann; Regieassistenz: Brigitte Moscon Schauspiel: Michael Pöllmann und Michèle Rohrbach; Performance und choreografische Mitarbeit: Arttu Palmio; Produktionsleitung: Julia Wiggers
in Kooperation mit DSCHUNGEL WIEN Theaterhaus für junges Publikum
http://makemakeproduktionen.wordpress.com/produktionen
18.000

MARTE Sabine
Die Abenteuer von B/A/H/W und C2
zurzeit keine näheren Angaben 
20.000

Musikwerkstatt Wien [realisiert]
Sucktion/Elfi und Andi; finaler Titel:
Miss Donnithorne's Maggot & Sucktion
Musiktheater
Zwei Einakter - ein Klassiker der Moderne, eine Neuentdeckung - die sich auf humoristisch-surrealer Art mit Beziehung, Ehe, Verliebt-sein, Verlassen-werden, Einsamkeit und Emanzipation auseinandersetzen.
1. Peter Maxwell Davies
Miss Donnithorne's Maggot (1974)
Die Oper basiert auf der wahren Geschichte einer in letzter Minute von ihrem Verlobten sitzen gelassenen australischen Lady. Die vermögende Miss ließ daraufhin ihr Brautkleid an, sperrte sich samt Hochzeitsbuffet in ihrem Haus ein und verfiel in den Wahnsinn. Sie verließ das Festzimmer, in dem gefeiert werden sollte, bis zu ihrem Tod nicht wieder.
Wie im Schwesterstück "Nine Song's for a Mad King" ist auch hier der Solopart eine tour de force stimmlicher Effekte, die über drei Oktaven führt, und alle vokalen Register des Wahnsinns und der Sehnsucht zieht.
Miss Donnithorne: ANNETTE SCHÖNMÜLLER; Ensemble MUSIKWERKSTATT WIEN
2. Anne LeBaron
Sucktion (2008)
Österreichische Erstaufführung
D ie digitale Putzperformance für Sopran, Laptop und Vibraphon, zeigt die cyber-erotische Transformation einer Hausfrau in eine unabhängige, selbstbestimmte Frau. SUCKTION verbindet Jazzelemente mit Live-Elektronik und Haushaltsgeräuschen und kritisiert in satirischer Form wie männliche wirtschaftliche Dominanz Frauen zu unselbstständigen Hausangestellten, eben zu "Reinigungsmaschinen" reduziert.
Irona, die Hausfrau, lebt ein Leben zwischen Putzwahn und TV-Soaps, bis ein Staubsauger, das Hochzeitstags-Geschenk ihres Mannes, und der subversive Gebrauch dieses Haushaltsgerätes ihr Leben von Grund auf verändert.
Irona: ANNA-MARIA BIRNBAUER; Staubsauger: CHRISTIAN ARIEL HEREDIA; Laptop Live Elektronik: ANDREAS OLSZEWSKI
Percussion: MICHAEL KINN
Regie: Benjamin Prins; Bühne: Thomas Mörschbacher; Kostüm: Dritan Kosovrasti; Videoartist: Julia Mott; künstlerische Leitung: HUW RHYS JAMES; Ensemble MUSIKWERKSTATT WIEN
Wiener Kammeroper, 09.-13.05.2012 
25.000

nadaproductions [realisiert]
NATURE
Erstaufführung, Performance
With their new work, nadaproductions explore the relationship between humans and nature as it is represented in the arts and the media. To this end, they refer especially to the genre of documentary films, which is repeatedly said to maintain a privileged relationship to reality. Particularly the use of voice and language in the voiceover as a means for “objective” representation of the environment is taken to ironic extremes by nadaproductions and thus relegated back within its limits. Both artists like to go into nature themselves to develop their performance outside of the protected theatre space to help accomplish this. Only after they concluded the development and rehearsal phase do they now return to the brut stage with the completed piece. NATURE is an attempt to reveal the absurdity of the apparent neutrality of nature’s representation by the media and to undermine and reverse the concurrent power structures between human cultivation and nature for the duration of the performance. 
Concept and performance nadaproductions (Amanda Piña/Daniel Zimmermann) in collaboration with Valerie Oberleithner, Raphaël Michon film nadaproductions film editing Magdalena Schlesinger costume & stage Diego Rojas, Itay Dekel sounds Christian Dergarabedian specialist counselling dance history Nicole Haitzinger graphic design Thomas Rhyner translation Axel Fussi production management Angela Vadori
www.nadaproductions.at
brut Wien, 25.-28.04.2012 
im Anschluss internationale Gastspiele 
20.000

new space company | GARAGE X [realisiert]
Verrücktes Blut
von Nurkan Erpulat und Jens Hillje frei nach dem Film La Journée de la Jupe von Jean-Paul Lilienfeld
Österreichische Erstaufführung, Sprechtheater
Projekttag Friedrich Schiller. Sonia Kelich, hoch motiviert und mit Reclam-Heften unter dem Arm, bemüht sich, ihren Schülern Schillers idealistische Vorstellung vom klassischen deutschen Theater zu vermitteln.
Doch Bastian, Hakim und Musa randalieren und boykottieren den Unterricht. Da fällt plötzlich in einem Gerangel eine Pistole aus Musas Tasche. Sonia Kelich nimmt die Waffe kurz entschlossen an sich, zwingt die SchülerInnen mit vorgehaltener Pistole, Die Räuber und Kabale und Liebe zu spielen, und versucht so, die Ideale der Aufklärung zu vermitteln.
Die aberwitzige Situation entlarvt so nicht minder aberwitzige gesellschaftliche Positionen der Migrationsdebatte.
Inszenierung: Volker Schmidt; mit: Karin Yoko Jochum, Oktay Güneş, Nancy Mensah-Offel, Kara Mustafa, Benjamin Muth, Khaled Sharaf El Din, Serkan Temel u. a.
GARAGE 1, Vorstellungen im April &Mai 2012
anteiliger Produktionskostenzuschuss durch das Kuratorium 5.000
(weitere Förderungen durch die MA 7)

Odradek 3000 [realisiert]
Dolce & Afghaner: The End of Feminism (as we knew it) 
ACTION THINKING/ WRESTLING/ TITTITAINMENT/ KNOCK OUTS
Die Theorie & Wrestling - Performance THE END OF FEMINISM (as we knew it) von DOLCE AFTER GHANA dient als Folie und Aufruf zur gegenseitigen Inspiration, Reibung und Auseinandersetzung von Politik, Unterhaltung und Theorie, bildender, angewandter und darstellender Künste entlang der Frage sozialer Kämpfe und verhandelt die alte Frage vom neuen Feminismus: erste Welle, zweite Welle, dritte Welle: Tittentsunami! DOLCE AFTER GHANA know: It´s "The End Of Feminism (as we new it)*", reiten die Welle und füttern das Horny Pony! Vorsicht, es wird heftig! Tittitainment rules! Sorry: leider geil! Das popkulturelle Format einer Wrestlingshow wird genützt und dekonstruiert, um darin andere Inhalte zur Darstellung zu bringen. Themen sind Gegenwart und Nostalgie, Virulenz und Redundanz feministischer Positionen. Wesentliche Elemente des Wrestlingshowzirkus (wie ausführliche Historien der einzelnen Protagonistinnen, Kampfansagen, Videobotschaften, Posterkampagnen, Sammelbilder) werden fröhlich annektiert und mit Theorie – Monströsitäten der letzten Jahrzehnte kurz geschlossen.
Mehr auf: http://www.donaufestival.at/festival/programm/12/dolce-after-ghana 
Dolce After Ghaner brings female impact in contemporary art production from performance, music, and theory into an arena to measure up against one another and look into the eyes of the dragon! Maybe you don’t remember: Pain is just a French word for bread! Rules or bones, both will be broken! Don’t forget your sneakers! Heads up!
Mehr auf: http://www.wuk.at/event/id/15766
With: Heidi Hitler, Miss Territorial Piss, Miss Dragon Fist, HalloWerner Clan, Beatrizz Depreciado, Martina Abramobitch, Jutit Buttler, and more!
Interview: http://diepresse.com/home/kultur/news/754276/Dolce-After-Ghana_Die-geile-Freiheit
20.000

OiFT - Organisation für innovative Film- und Theaterprojekte
Kasimir & Karoline 
eine Theater-Musik-Produktion
„O’zapft is!“ - Gemeinsam mit dem Komponisten Hans Christian Merten entwickelte Regisseur Ulf Dückelmann eine ganz eigene Version nach Ödön von Horvaths Bühnenklassiker. Dabei stehen professionelle SchauspielerInnen gemeinsam mit regionalen VolksschauspielerInnen auf der Bühne, und das 16-köpfige Vokalensemble des preisgekrönten Hard-Chor aus Linz wird mit maßgeschneiderten Musikstücken direkt in das Gesamtgeschehen miteingebunden. 
Film- und Videoeinspielungen, ein Bühnenbild aus Kunstwerken bildender KünstlerInnen und mehrere Spielbühnen machen daraus ein einzigartiges Erlebnis. Vor allem aber ist auch das Publikum selbst Teil dieses Abends: Gemeinsam mit den AkteurInnen wird in der Freistädter Messehalle auf über 3000 m² ein Oktoberfest gefeiert – und das auf höchstem künstlerischem Niveau.
Konzept: Ulf Dückelmann und Hans Christian Merten; Regie: Ulf Dückelmann; Musik: Hans Christian Merten; Licht: Hubert Wolschlager; Dramaturgie: Wolfgang Schuster
Premiere beim Mühlfestival: 12.-27.07.2012, div. Termine, Beginn: 20 Uhr
im Anschluss in Wien, vorauss. im September in den Rosenhügelstudios/ Halle 1
http://www.dasistkult.com/weristkult_kuenstler_2012.html#nouri 
40.000

Performance Art Network Vienna (PAN) [realisiert]
Vienna)
PANik 5+6
Performance-Reihe
PAN Vienna versteht sich als Organisation von KünstlerInnen für KünstlerInnen und künstlerischen Diskurs.
PAN Vienna strebt die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Strategien performativer künstlerischer Arbeit an, beispielsweise durch die Quartalsveranstaltungen PANik.
PAN Vienna richtet sich sowohl an ein künstlerisches und wissenschaftliches Fachpublikum, als auch an eine interessierte Kunstöffentlichkeit.
PAN Vienna fördert die Arbeitsbeziehungen und den Austausch zwischen Performance-KünstlerInnen.
PAN Vienna stärkt die öffentliche Präsenz der Performance-Kunst in Wien.
zuletzt: Performance as Solo
A contribution to the discussion by Martina Ruhsam
The following text by Martina Ruhsam gives a concise account of some arguments made by her in her lecture at PANik 4 – Performance as solo:
mehr: http://pan-vienna.at/2012/04/02/performance-as-solo-ruhsam/ 
PANik 6 – Performance als Vision
mit Robert Jelinek (State of Sabotage) mit Philipp Quehenberger and SUW Schwimmunion; Daniel Aschwanden (dadaX) und Lisa Schmidt, Ute Burkhardt (content associates); Melissa Logan (Chicks on speed / Voodoo Chanel); DJ Marcelle Another Nice Mess (Klangbad)
eingeladen vom Performance Art Network Vienna (PAN), resp. Lena Wicke-Aengenheyster (Staatsaffaire) und Michael-Franz Woels (kampolerta)
Seestadt Aspern/Flugfeld Aspern, 06.06.2012, 19 Uhr
http://pan-vienna.at/
10.000

Playing Mums Kunstverein [realisiert]
REVUE INTIM 
Sprechtheater
Das Playing-Mums-Projekt hat Tagungsberichte und ausführliche, wortgenaue Protokolle des 1975 in einem Wiener Vorort abgehaltenen so genannten „Orgasmusplenum“ zur Textgrundlage. Die akribisch von den damaligen Veranstalterinnen geführten Aufzeichnungen zum Thema weibliche Sexualität sollen durch das Ensemble nachgespielt werden. Es gilt weiters heutige Verhältnisse zu analysieren, denn sosehr von der „medialen Sexualisierung“ der Welt die Rede ist, so ungenau ist weibliches Intimverhalten beschrieben. Inwiefern beeinflusst das Mediale in dem Sexualität als „Lifestylethema“ behandelt wird, mit unzähligen Ratgebern und Artikeln in Magazinen das tatsächliche Intimverhalten? Bieten der Hite – Report, Nancy Friday, Simone de Beauvoir nach wie vor Orientierung, oder sollte man sich lieber an Charlotte Roche, Catherine Millet oder die beste Freundin halten? Wie empfinden die Teilnehmerinnen (Mitglieder der AUF Aktion unabhängiger Frauen) von damals; die Frauen die heute in deren alter sind und Mädchen, deren Sexualverhalten sich jetzt entwickelt. Was hat sich durch die Verallgemeinerung und Verbreitung eines Sexuellen Vokabulars verändert? 
Konzeption, Text & Regie: Nehle Dick; Video: Susanne Schuda; mit: Ildiko Babos, Katrin Marie Bernet, Petra Kreuzer; Schlagzeug: Birgit Michlmayr (first fatal kiss); Regiassistenz: Johanna Strampfer
KosmosTheater, vorverlegte Vorstellungen im November 2011
http://www.playingmums.net/
2. Teilempfehlung: 8 .000

Polymorph Performance
Moralverkehr 
zurzeit keine näheren Angaben 
18.000

Pufferfish Kunstverein 
Good Cop, Bad Cop
verschoben auf Herbst 2012 
18.000

Raw Matters [realisiert]
offnature/ this is not a porno 
Tanz
In offnature/This Is Not a Porno begeben sich die Künstlerinnen Deborah Hazler, Nanina Kotlowski und Kerstin Olivia Schellander auf die Spuren des grotesken Körpers.
Ausgehend von der medialen Sexualisierung des menschlichen Körpers, bei der Ekel und Lust oft eng nebeneinanderliegen, führen die Performerinnen das Publikum durch ein Spiegelkabinett der Wahrnehmung, das eine Vielzahl von neuen Perspektiven auf den Körper eröffnet. Untersucht wird die (Un-)Möglichkeit, bestimmte Körperteile als eigenständig darzustellen oder sie von ihrer sexuellen Konnotation loszulösen. Nicht das spektakuläre Zurschaustellen steht im Vordergrund, sondern vielmehr der Anspruch, den ZuschauerInnen eine distanzlose Betrachtungsweise auf den Körper zu ermöglichen. Ein intimes Spektakel, das sich an der Entsexualisierung des Körpers abarbeitet und um die Frage kreist, ob dieser jemals frei von Begierde und Ekel sein kann.
Konzept Deborah Hazler Choreografie und Performance Deborah Hazler, Nanina Kotlowski, Kerstin Olivia Schellander Lichtdesign Veronika Mayerböck Setdesign Anke Phillip
im Rahmen des Festivals imagetanz 2012
brut Wien, 05., 06.03.2012, 20 Uhr
10.000

red park [realisiert] 
Institut für Alltagsforschung/ Staffel II 
Stadtrecherchen, Performances, Expeditionen 
Am 27. Mai 2012 begann das Institut für Alltagsforschung unter dem Titel It is not a Test! eine Reihe von Recherchen und Expeditionen, in deren Mittelpunkt Simulationen und Images des Alltäglichen standen. Zu Beginn stürzte sich das Team des Instituts in einen 7-tägigen Selbstversuch und erprobt das Leben im Erdgeschoss in Hernals (BesucherInnen waren jederzeit herzlich willkommen). In einer unvergleichlich realistischen 3D-Wohnungs-Simulation gab es u.a. einen Tatort-Liveticker, Gespräche mit dem Kühlschrank und Essen, das streng nach den Serviervorschlägen auf der Packung serviert wurde.
27.05.2012: Live-Ticker; 31.05.2012, Workshops; 02.06.2012: Abendessen/Performance
u. a. m. 
Veranstaltungen im KFCT_Werkraum bzw. der temporären Alltagsforschungs-WG in der Hernalser Hauptstraße 31/2, 1170 Wien
Liveticker unter www.alltagsforschung.blogspot.com
Am 23. März (im_flieger crossbreeds-Festival) sowie am 12. Juni 2012 präsentierte Lars Schmid seine Lecture-Performanceradical bionics beim Sommerfest des Palais Kabelwerk, "in der es vor allem um die Frage geht, was man von Tieren alles lernen kann".
Konzept, Performance: Lars Schmid, Video: Bernd Thiele, Zeichnungen: Christian Raab
www.animalsandperformance.com
www.red-park.net
20.000

Rösler Martina [realisiert]
Reality? 
Uraufführung
Auf der Suche nach dem Ich inmitten von Vorbildern, Selbstbildern, Fremdbildern, Profilbildern, Trugbildern und Wunschbildern
Was, wo und who the fuck bin ich eigentlich in diesem Drama der so genannten Pubertät? Und warum werde ich nicht wahrgenommen? Ich bin doch genauso wie die anderen! Oder etwa nicht? Und will ich überhaupt so sein wie alle anderen, mich identisch kleiden, bewegen und sprechen oder endlich mal ganz individuell auffallen? Wie sehe ich denn in Wirklichkeit überhaupt aus? Zu groß ..., zu breit ..., zu wenig ... Aber im Vergleich zu wem? Popstars, Celebrities und retuschierten Hochglanzfotos? Was für ein Dilemma. Vor allem, wenn nichts und niemand mehr so ist wie man glaubt! Dann doch lieber eintauchen in die Scheinrealität des World Wide Web. Dort kann ich anonym sein, da steht alles offen, kann mich ausprobieren. Da kann ich zeigen, wer ich wirklich bin! Kann ich?
„Reality?" ist ein Ort der Illusionen und Wunschträume. Zwei Tänzerinnen kopieren einander, spiegeln sich und schlüpfen in fremde Körper. Sie finden in einem Netzwerk virtueller Bilder einen neuen Weg zu menschlichen Begegnungen und machen sich auf die Suche nach ihrer „echten" Identität.
Konzept, Tanz: Anja Kolmanics, Martina Rösler │ Dramaturgie: Ulla Steyrleuthner │ Textrecherche: Anne-Sophie Meusbuerger | Lichtdesign: Veronika Mayerböck │ Musik: Philipp Knopf | Bühne: Birgit Kellner | Video: Nataša Sienčnik │ Coach: Joke Laureyns
im Rahmen von OFFSPRING.production/ SZENE BUNTE WÄHNE Tanzfestival
Dschungel Wien, 02.03.2012, 10 u. 18 Uhr
im Anschluss bei Alles muss raus!, Dschungel Wien, 18. u. 19.06.2012, 10.30 Uhr
10.000

Spitzer Martina [realisiert]
Verrückung
eine Annäherung an Christine Lavant 
Spach-Ton-Performance
Christine Lavant (1915-1973), neuntes Kind einer Kärntner Bergarbeiterfamilie, aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen und von Krankheit gezeichnet, zählt zu den bedeutendsten LyrikerInnen und ErzählerInnen der österreichischen Nachkriegsliteratur.
Verrückung ist eine Annäherung an das Leben der Autorin und widmet sich ihrer sprachgewaltigen Lyrik sowie der posthum erschienenen Erzählung Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus. In ungewöhnlicher Besetzung – Sprechstimme, Cello, singende Säge, Singstimme – werden die Rauschhaftigkeit ihres Schreibens, ihre tiefe innere Zerrissenheit, der wilde Drang, sich mit Worten zu befreien, zum Tönen gebracht.
Komposition, Gesang, Stimme: Agnes Heginger; Violoncello, singende Säge: Maria Frodl; Rezitation: Martina Spitzer
Theater Drachengasse, 12.-17.12.2011 um 20 Uhr (vorverlegte Termin)
6.500

studio5 [realisiert]
1 m2 performance 
Performnce 
Ein Quadratmeter bietet wenig Platz. Aber bei Andrea Maurer, Thomas Brandstätter und Nicholas Hoffman wird er zum unermesslichen Raum. Ausgehend vom Material, das sich vor ihnen als ein Stapel mit quadratischer Grundfläche auftürmt, widmen sie sich in 1 m2 performance dem künstlerischen Arbeiten. Schicht für Schicht tragen sie den Materialstapel ab, seine einzelnen Bestandteile werden entfaltet, neu angeordnet und immer wieder umgebaut. Während die zum Vorschein kommenden Gegenstände stets neue Funktionen erfüllen – als Gebrauchsobjekt, Skulptur, Hilfskonstruktion, Werkzeug oder Spielzeug –, tragen die PerformerInnen Gedichte vor, in denen die Verbindung zwischen Wort und Gegenstand sukzessive auf den Kopf gestellt wird.
Performance und Objekte Andrea Maurer, Nicholas Hoffman Konzept und Entwicklung Andrea Maurer, Thomas Brandstätter, Nicholas Hoffman; Sound und Radio Christian Fladung
in collaboration with Nicholas Hoffman; premiered at imagetanz 2012, brut Wien
brut Wien, 13.03.2012, 18 u. 20 Uhr
10.000

Tanz Atelier Wien [realisiert]
trans art works 
Tanz-Performance-Musik-Reihe
1. HERMES, APOLLO UND DER INGENIEUR
Stiehlst du mir wieder die Leier und auch den biegsamen Bogen? (Homer, Hymne an Hermes)
Dreidimensionale Kräftesysteme von Walter Kaitna werden zum Ausgangspunkt für eine raumgreifende transdisziplinäre Installation, die strukturelle Stabobjekte und Bildgestaltungen mit Lichträumen, Klangkompositionen und Bewegungsfiguren vereint.
Installationen: Walter Kaitna; Piano Solo: Cecilia Li; Lichtkunst: Victoria Coeln; Tanz: Sebastian Prantl; Alexsandro Araujo Guerra (Brasilien)
Tanz Atelier Wien, 05.06.2012, 20 Uhr
20.000 (Reihe)

Tanztheater perForm [realisiert]
dream and walk about 
Projekt mit live art, Performances, Talks u. a. m.
In ihrem Projekt dream and walk about beschäftigt sich Barbara Kraus im Diaolog und Austausch mit unterschiedlichen WeggefährtInnen mit künstlerischen Visionen für eine nachhaltige Welt zwischen nomadisierenden und sesshaften Lebensentwürfen. In der Ambivalenz des Wunsches zu bleiben und der Sehnsucht weiterzuziehen, offenbaren sich zwei wesentliche, widersprüchliche Bedürfnisse des Menschen; einerseits die Sehnsucht nach Freiheit und Autonomie und andererseits der Wunsch nach Zugehörigkeit und Geborgenheit. Dem künstlerischen Interesse von Barbara Kraus gilt vor allem der Bewegung zwischen diesen beiden Polen, dem oszillierenden Unterwegs sein zwischen Werden und Vergehen. Und es geht es um die Wege, die Menschen auf sich nehmen und bereit sind zurückzulegen, um der Sehnsucht ihres Herzens zu folgen. [read more]
dream and write about
die WeggefährtInnen
die UnterstützerInnen
Artikel und Texte
Literaturliste
Ausstattungsliste
die Route
friendship/sharings
Falls Sie gerne ein Stück des Weges gemeinsam mit Barbara Kraus gehen möchten, tragen Sie sich bitte per mail andreamandwalkabout@barbarakraus.at in den Newsletter ein: subscribe to the Newsletter
Logbuch online auf http://www.barbarakraus.at/dreamandwalkabout.htm 
16.000

TEATER NYA RAMPEM/INSTITUT 
We love Africa and Africa loves us 
zurzeit keine näheren Angaben 
20.000

Teatro Barocco
how not to catch a bullet - the original chinese conjurer
zurzeit keine näheren Angaben 
25.000

The Kissinsky Family [realisiert]
Pieces mattter
Erstaufführung, Performance
„Sticking holes in paper, shedding light in the dark, stars appear.“ (Lieve De Pourcq)
Lieve De Pourcqs neue Performance Pieces Matter ist ein spielerischer Versuch, sich Bilder anzueignen, sie in ihre Einzelteile zu zerlegen und sich dabei selbst in unerwarteten Kontexten zu platzieren. Die Künstlerin schöpft dafür aus einem Fundus von vorgefundenem und für die Performance entwickeltem Bildmaterial, das sich während der 30-minütigen Show zu einer fiktiven geschichtlichen Abfolge fügt. Ausgestattet mit unterschiedlichen Projektoren verwandelt sie ihr Bildmaterial in poetische Gebilde oder groteske Monster, die dem Publikum entgegentreten. Mithilfe der eingesetzten Projektionsweisen wird deutlich, wie sehr die alltägliche Wahrnehmung der Realität durch technische Hilfsmittel geformt wird. Die unhinterfragte Gewohnheit, der bildhaften Darstellung der Welt zu vertrauen, wird in der neuen Performance von Lieve De Pourcq aus den Angeln gehoben und es zeigt sich, dass damit vielmehr eine Perspektive der Betrachtung formuliert wird, die unbeständig ist und sich immer wieder den Bedingungen ihrer Entstehung anpassen muss.
PS: Mit ihrer Arbeit fügt Lieve De Pourcq dem bis jetzt unergründlich gebliebenen Festivaltitel imagetanz eine neue Facette der Analyse hinzu.
Konzept Lieve De Pourcq Choreografie und Performance Lieve De Pourcq Visual support Klaas Verpoest Musik hons Produktion Joachim Kapuy
im Rahmen von imagetanz 2012 
brut Wien Zieglergasse, 16. u. 17.03.2012, 20 Uhr 
10.000

The Practical Mystery 
The Practical Mystery #1: Navigation 
"Aus Dispositionsgründen seitens der Garage X, wird die Premiere in den Zeitraum zwischen 9. und 23. Jänner verlegt.
Die Proben beginnen Anfang Dezember." (Alexander Braunshör)
Garage X, 9., 11. u. 12.01.2013, 20 Uhr
www.braunshoer.at
16.000

Thv. Beyond [realisiert]
AUF DEN HENKER LAUSCHEN 
Sprechtheater, Tournee 
Die Geschichte vom Herrn Rat. Eine szenische Lese-Reise von theater beyond.
„Das Jahr 1930 war ein Wendepunkt, aber man wusste noch nicht, dass man ihn erreicht hatte. Allenthalben
sprach man von ,Krise’ – Bankenkrise, Wirtschaftskrise, Vertrauenskrise.” (Paul J. Schrag, Die Geschichte
vom Herrn Rat)
„Auf den Henker lauschen“ basiert auf Die Geschichte vom Herrn Rat (Paul J. Schrag) und ist eine
Kombination von Erzählung und Bühnenstück zum Thema des deutschen Judentums.
Rückblickend bis in das 19. Jahrhundert wird die wahre Lebensgeschichte einer jüdischen Familie
und deren engsten Mitmenschen geschildert.
Mit: Thomas Stolzeti, Stephanie Schmiderer, Alexe Schmid und Hubert Wolf; szenische Einrichtung: Sandra Schüddekopf
zahlreiche Termine seit Februar 2012, Details auf http://theaterbeyond.netletter.at/ 
15.000

Thv. THEATER.PUNKT 
Zur schönen Aussicht 
von Ödön von Horvath
Sprechtheater 
Regie: Sabine Mitterecker; Dramaturgie: Uwe Mattheis 
verschoben auf Herbst 2014
40.000

Ungepflegt Barbara 
Running Shusi; finaler Titel: 
Running Muschi

Performance, Installation 
Premiere vorauss. 03.10.2012 im brut Konzerthaus 
Installation: 01.07.2012, 18 Uhr im brut Künstlerhaus bei der Veranstaltung Grill Royal
Derzeit schreibe ich noch an meinem Text zur Performance, ab 24. Juli beginnen die Proben mit meinem Bühnenpartner Yujiro Akihiro; die Damaturgie macht Elisabeth Schack." (Barbara Ungepflegt)
verschoben auf Herbst 2012
vorauss. Spielort: brut Wien 
10.000

Verein boem [realisiert]
Gastarbeiter opera revisited, finaler Titel:
New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA
Parcours / Doku-Performance / URAUFFÜHRUNG
Die Gastarbeiteroper ist eine Baustelle. Auf dieser Baustelle sind wir die Poliere und die Lehrlinge des Geschmacks. Stück für Stück bauen und stückeln wir sie zusammen. Pfusch natürlich. Es wird schon gehen, das wird schon halten. „nema problema“ oder „ima problema“ (Wiener Baustellenesperanto für: Es gibt Probleme – es gibt keine Probleme)? Die Vorlage (ein ganzes Land: Jugoslawien) und die Subjekte (die Gastarbeiter) sind uns abhandengekommen. Abhandengekommen sind uns auch etwa 100 jugoslawische Arbeiterklubs in Wien. In einer Gemeinschaft wo die Zukunft schon stattgefunden hat, Gott tot war, und die Amen und Omen der brüderlichen Einigkeit gesprochen wurde, sind wir Archäologen und legen Sedimente frei. Die Klubs lagen damals in den Kellern. Mittlerweile sind wir im Erdgeschoss angekommen, aufgestiegen in das „Jugoeckkaffeehaus“. Ins BOEM*. Peripher. Demokratisch, und oft auch ethnisch eindeutig. Anscheinend hat der Sozialismus den politiklosen Arbeiter geschaffen. Ohne Kenntnisse der Sprache kann mensch trotzdem das beste Auto Europas bauen und alle Museen putzen. Ins Eckkaffee kann mensch auch mit dreckigen Händen kommen. Sauber bleibt da niemand. Sterben und begraben werden möchte ich lieber hier. Das sagt die Kellnerin. Am Krieg sind wir zerbrochen. Die schönsten Scherben sind in Wien. Rund um das BOEM* setzen wir sie zu einem schillernden Mosaik zusammen. Das Mosaik, die Fragmente des Zerbrochenen, was wir finden: stellen wir im WUK aus. In der Form unserer Oper. Keiner von uns war jemals in der Oper. Da passiert nichts. Hier schon. In 5 Akten gewähren wir Einblick in die Suche. Beurteilen die Scherben. Manche sind so scharf, dass wir sie in ein anderes Medium verfrachten. Gut das unsere Handschuhe nicht aus Samt sind. Arbeitshandschuhe dienten uns als kulturelle Tarnkappen: Niemand hat uns gesehen. Doch wenn wir uns selbst betrachten, merken wir, dass wir nicht mehr unsichtbar sind. Unsere Rollen haben andere eingenommen. Wir verlassen das Erdgeschoss.
Mehr auf: http://boem.postism.org/2012/04/19/new-boemian-gastarbeiter-opera/ 
In den 1970er Jahren schufen jugoslawische Künstler in München eine erste „Gastarbeiteroper“. Heute, 35 Jahre später, muss wohl die gesamte österreichische Migrationsdebatte und insbesondere die Situation der Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien als eine einzige große Gastarbeiteroper angesehen werden. Alexander Nikolic und sein BOEM* erzählen sie, und kreieren ein neues, zeitgenössisches Werk.
Mehr auf http://www.festwochen.at/index.php?id=eventdetail&detail=741
Pressestimmen: 
http://diepresse.com/home/kultur/news/763169/Der-Gastarbeiter-in-Feierstimmung
http://derstandard.at/1338558514592/Was-bleibet-aber-stiften-die-Rapper
Die vom Kurtorium Theater, Tanz, Performance im September 2011 empfohlene Produktion wurde kurz darauf von den Wiener Festwochen für 2012 eingeladen!
empfohlene Koproduktionszuschuss (September 2011): 25.000

Verein IMEKA [in Planung]
Clockwise 
Performance
Künstlerische Leitung: Akemi Takeya; mit: Veronica Zott, Valerie Oberleitner, Cornelia Böhnish
verschoben auf Frühling 2013
vorauss. Spielort: WUK oder TQW
18.000

Verein TanzArt/ schall und rauch agency 
Marias sound of music 
verschoben auf Herbst 2013
Ort: Dschungel Wien
25.000

VierHochDrei | TQW [realisiert]
When I don't dance, I collect crystall balls 
Tanz, Performance 
Barbara und William, zwei hybride Charaktere, die sich irgendwo zwischen der Welt des Tanzsaals und dem guten alten Musical hin und her bewegen, in einem weiten Feld voller Rhythmus, Stimme, Klang und reinem Unsinn verwurzelt, tauchten 2010 auf, als die beiden Choreografen Magdalena Chowaniec und Mathieu Grenier einander zum ersten Mal begegneten. Seit genau diesem Augenblick sind die beiden damit beschäftigt, mit orangem Makeup und glänzendem Haarspray, ihre Fertigkeit
in Rumba, Salsa, Steptanz, Singen und Miteinander-Auskommen zu perfektionieren.
Während sie die körperliche Partnerschaft und die sozialen Zusammenhänge von Tanzwettbewerben im Kontext der aktuellen Situation der Welt erforschen, kommt auch Barbaras und Williams zweites Ich jenseits von künstlichem Lächeln und Technik zum Vorschein.
Konzept, Recherche, Choreografie, Performance: Magdalena Chowaniec und Mathieu Grenier; Dramaturgie: Isnelle da Silveira; Licht, Bühne: Nico de Rooij; Sound: Mathieu Grenier
TQW / Studios, 10.–12.05.2012, 20.30 Uhr 
15.000

Vitamins of Society [realisiert]
Drama Slam 
AutorInnen schreiben szenisch
SchauspielerInnen spielen prima vista
Du Publikum entscheidest
Die Drama Slam entstand aus der weltweit immer mehr verbreiteten Form des Poetry Slam.
In einem Poetry Slam, erstmals veranstaltet von Marc-Kelly Smith in Chicago 1986, haben DichterInnen die Möglichkeit, Ihre Texte selbst und ohne Hilfsmittel wie Requisiten oder Gesang in einem vorher bestimmten Zeitintervall vorzutragen. Das Publikum bewertet die Texte und den Vortrag und kürt eine Siegerin oder einen Sieger.
Die Drama Slam erweitert den Poetry Slam um die Mittel des Theaters.
Mehr auf www.dramaslam.eu
TAG, laufende Termine im Frühling 2012
www.tag.at
5.000

Wiener Vorstadttheater 
Ein Sommernachtstraum 
Sprechtheater mit LaiInnen
Leitung, Regie: Manfred Michalke 
zurzeit keine näheren Angaben 
15.000

Wild Theatre [realisiert]
Hag 
Objekttheaterinstallation
Durch das „Museum of Dangerous Women“ betritt das Publikum eine Objekttheater-Installation rund um die Ängste der Menschen vor jenen Frauen, welche die ihnen zugedachte gesellschaftliche Rolle verweigern! Baba Yaga und Lilith, zwei an den Rand der Gesellschaft verbannte mythologische Frauen, stehen Modell für eine Performance, die das Publikum durch einen Wald in eine aufgelassene Schneiderei geleitet, deren ehemalige Bewohnerinnen immer noch in den Schatten lauern. Aus vertrauten Objekten und Materialien entstehen gespenstische Kreaturen, die verstörende, surreale Welten entstehen zu lassen: Schneiderkreide, Rindenmulch, rote Fäden, Handschuhspanner und vieles mehr durchleben eine Wandlung vom Gebräuchlichen zum Fantastischen.
Konzept, Spiel & künstlerische Leitung: Rebekah Wild; Produktionsleitung & Co-Regie: Gerhard Pichler; beteiligte KünstlerInnen: Ewan Hunter, Birte Brudermann, Hannah Marshall, Christina Dörfler, Nora Safranek und Fanni Futterknecht; Komposition: Hannah Marshall; Lichtdesign: Bartek Kubiak; Kostümdesign: Christina Dörfler; Musik: Vladi Tchapanov
in Kooperation mit dreizurdritten figurentheater
Geschäftslokal “Agnes Graziosa”, Sechshauser Straße 28, 1150 Wien, 14.-16.06.2012, Performances jeweils um 19.30, 20.15, 21.:00 & 21.45 Uhr (je ca. 30 Min.)
10.000

N.N./eingereicht von Theater Drachengasse [realisiert]
Nachwuchs-Theater-Wettbewerb 2012 - WAS HEISST HIER FREMD?
Theater, Performance
Theater Drachengasse, Vorstellungen noch bis 23.06.2012, Preisverleihung: 23.06.2012 
Die FinalistInnen
Trigger Track Collective: GÜRTEL
In Gürtel, Trigger Track Collective with the Austrian performer Rotraud Kern, and the collaboration of Patrick Wally, is exploring the linguistic limitation and the confusion as a way to create and perform. We are questioning the difficulties of existing in a foreign environment. Cultural differences but primarily the language is the very first communication barrier between performers and locals, which exposes the performers during the process of attempting to achieve a specific goal. As foreigners on stage, can we use Performing and Live Art as a form to understand and to be understood, no matter the used language? We are researching on discourses created on stage between foreigners and locals, performers and spectators. Is art a universal way to gather and communicate or do other specific barriers appear when it comes to artistic mediums?
Created by Trigger Track Collective in collaboration with Rotraud Kern (AT) and Patrick Wally (AT) Performed by Anna Jarrige (FR), Costas Kekis (GR), Eve Chariatte (CH), Mirja Brunberg (SE)
www.triggertrackcollective.com
Philipp Weiss: DIE EUROPA
Das Schiff mit Namen Europa treibt ohne Kurs auf dem Weltmeer. Es hat Minusfracht geladen, negative Finanzmaterie. Quo vadis? fragen sich die Passagiere der Europa (darunter die Figur der Europa selbst), ohne eine klare Antwort darauf zu finden. Es ist mehr ein hilfloses Rudern und Treiben, ein störrisches Flaggen Hissen und Flaggen Verbrennen, ein Versuch, das ersehnte Europa (ja, wieder Europa, das verzweigt ist und viele Gesichter hat) anzusteuern. Was ist es also, dieses Europa? Eine sich selbst fremde, weil unbegreifliche Maschine; eine von Europa-Therapeuten umringte und gepeinigte Kranke; ein Mythos; ein immerwährender Krisengipfel; jedenfalls eine Meisterin der Selbstkritik; und eine Idee, deren Zukunft sich auch am Umgang mit dem (eigenen) Fremden entscheiden wird.
Idee, Text, Regie: Philipp Weiss; Figurenspiel, Objekttheater, Requisiten, Bühne: Claudia Weissenbrunner; Sound, Utopische Musikmaschine: Paul Gründorfer; es spielen: Mirkus Hahn, Elfriede Hauder
Bee Chang u. a.: BLICKAKTE – BETRACHTUNGEN AUS DER FERNE
Während Somalia gerade wieder mit Bildern von Hungerkatastrophen und Dürreperioden für kurze Zeit in der Weltpresse auftaucht, begleitet ein junger Journalist einen in Berlin lebenden Exil-Somali bei dem einzigen Geschäft, für das die Welt Somalia noch braucht: den Import von Myrrhe.
Auf seiner theatralen Reise trifft er eine in Deutschland lebenden Künstlerin aus Taiwan und diese Begegnung wirft die Frage auf: Wie begegnet man dem Fremden? Denn wäre das Fremde schlichtweg zugänglich und zugehörig, so wäre es nicht mehr was es ist: ein Fremdes.
Ein Projekt von Bee Chang, Loretta Mesiti, Daniel Schauf, Philipp Scholtysik; es spielen: Bee Chang, Philipp Scholtysik
JURY 2012: Hans Escher, Angela Heide, Asli Kislal
ausgelobtes Preisgeld: 5.000

Narrenterasse (eingereicht für theater ångstrøm) [realisiert]
WOMANBOMB 
von Ivana Sajko (deutsch von Alida Bremer)
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG, Sprechtheater
Beim Empfang eines nicht näher genannten Politikers wird sich eine Selbstmordattentäterin in die Luft sprengen. Die Bombe tickt, es bleiben zwölf Minuten und sechsunddreißig Sekunden. Der Explosionsradius wird achtzehn Meter betragen. 
Ivana Sajkos Stück handelt von einer Autorin, die es sich zum Ziel gesetzt hat, einen Text über eine Selbstmordattentäterin kurz vor einem Anschlag zu schreiben. Während die Autorin mehr und mehr an ihrem Vorhaben zweifelt, melden sich plötzlich Stimmen, wie Phantome, in ihrem Kopf. Und so wird aus einem einfachen, aber unlösbaren Gedankenspiel eine Komposition aus vielfältigen Meinungen, Emotionen, Absurditäten und Phantasmagorien.
Die Komposition aus Stimmen und Schallworten wird durch einen Musiker evoziert, dessen Instrumentarium den Gedanken der Protagonistin entspringt. Die entstehenden Klangwelten setzen sich aus Alltagsgeräuschen, Sprachfetzen, musikalischen Loops und Samples zusammen, die die Atmosphäre einer fiktiven Welt zu akustischer Realität werden lassen. Aus dem ursprünglichen Monolog wird ein dialogisches Geflecht zwischen Sprachkörper und Klangkörper – zwischen Gedanke und Sinnesreiz.
Regie: Dora Schneider; Ausstattung: Christian Weißenberger; Dramaturgie: Thomas Richter; mit: Karola Niederhuber, Christian Weißenberger (Live-Sampling)
Salon 5, vorverlegte Vorstellungen im Oktober 2011
8.000

Playing Mums Kunstverein Revue [realisiert]
REVUE INTIM 
Sprechtheater
Das Playing-Mums-Projekt hat Tagungsberichte und ausführliche, wortgenaue Protokolle des 1975 in einem Wiener Vorort abgehaltenen so genannten „Orgasmusplenum“ zur Textgrundlage. Die akribisch von den damaligen Veranstalterinnen geführten Aufzeichnungen zum Thema weibliche Sexualität sollen durch das Ensemble nachgespielt werden. Es gilt weiters heutige Verhältnisse zu analysieren, denn sosehr von der „medialen Sexualisierung“ der Welt die Rede ist, so ungenau ist weibliches Intimverhalten beschrieben. Inwiefern beeinflusst das Mediale in dem Sexualität als „Lifestylethema“ behandelt wird, mit unzähligen Ratgebern und Artikeln in Magazinen das tatsächliche Intimverhalten? Bieten der Hite – Report, Nancy Friday, Simone de Beauvoir nach wie vor Orientierung, oder sollte man sich lieber an Charlotte Roche, Catherine Millet oder die beste Freundin halten? Wie empfinden die Teilnehmerinnen (Mitglieder der AUF Aktion unabhängiger Frauen) von damals; die Frauen die heute in deren alter sind und Mädchen, deren Sexualverhalten sich jetzt entwickelt. Was hat sich durch die Verallgemeinerung und Verbreitung eines Sexuellen Vokabulars verändert?
Konzeption, Text & Regie: Nehle Dick; Video: Susanne Schuda; mit: Ildiko Babos, Katrin Marie Bernet, Petra Kreuzer; Schlagzeug: Birgit Michlmayr (first fatal kiss); Regiassistenz: Johanna Strampfer
KosmosTheater, vorverlegte Vorstellungen im November 2011
http://www.playingmums.net/
2. Teilempfehlung: 12.000

Stand: 12. Mai 2012
Änderungen innerhalb der künstlerischen Projektentwicklung sind bei allen gelisteten Projekten vorbehalten!


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