Kuratorium Theater, Tanz, Performance

Empfehlungen zum Einreichtermin 
15. Jänner 2012

1. Empfehlungen für Jahresförderungen 2013

Dans.Kias
Jahrestätigkeit
Tanz, Performance
Künstlerische Leitung: Hölbling, Saskia
Saskia Hölbling hat am ehemaligen Wiener Konservatorium und an der Brüsseler Ausbildungsstätte von Anne Teresa de Keersmaeker, PARTS, studiert. Als der Konzepttanz das psychologische Tanztheater ablöste, veränderte auch Hölbling ihre Herangehensweise an Produktionen und setzte diese in den folgenden Jahren oftmals philosophisch unterfüttert mit der Untersuchung des Körpers, seiner Anatomie und seiner Funktionen fort. Zuletzt war sie mit unterschiedlichen Repertoire-Werken in Bukarest, Washington und New York auf Gastspiel und brachte in Kooperation mit dem internationalen Künstler Laurent Goldring im Rahmen des Donau-Festivals in Krems das Solo „Body in a metal structure“ zur Uraufführung: ein großformatiges Metallgebilde, das Hölbling mit differenzierten Aktionen in Besitz nimmt und nicht zuletzt auf den Begriff des „Gestells“ von Martin Heidegger anspielt. Hölbling zeigt dieses Solo, das auf outdoor-Plätzen weitergespielt wird, demnächst vor der Albertina im Rahmen von ImPulsTanz. Die Serie von „Squattings“, wie Hölbling diese Setzungen nennt, wird 2013 fortgesetzt. (Andrea Amort)
Für das Jahr 2013 sind die Fortsetzung der Reihe SQUATTINGS sowie internationale Gastspiele geplant.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 55.000,00
www.dans.kias.at 

Figl, Johanna
Trip the Light fantastic 
Tanz, Performance für junges Publikum
Künstlerische Leitung: Johanna Figl
Ziel der Einrichtung ist es, sich intensiv um den heimischen Tanz- und Performance-Nachwuchs zu kümmern und den internationalen Austausch zu fördern. Das Forum versteht sich als flexible Einrichtung zur Förderung von jungen TänzerInnen, ChoreografInnen und KünstlerInnen weiterer Sparten, die im Bereich zeitgenössischer Tanz und Performance für junges Publikum arbeiten. Das umfassende Konzept beinhaltet neben kompletter technischer und dramaturgischer Produktionsbetreuung den Austausch mit internationalen jungen KünstlerInnen und erfahrenen internationalen ChoreografInnen und RegisseurInnen. Fortbildungsprogramme wie Masterclasses, Labore und Dialogrunden sollen den Austausch unter den heimischen KünstlerInnen verstärken, regelmäßige Kooperationen mit den heimischen Tanzausbildungsstätten und auch eigene internationale Koproduktionen sind geplant.
Johanna Figl verfügt über ausgezeichnete internationale Kontakte und Erfahrungen aus ihrer langjährigen Tätigkeit als künstlerische Leiterin des Festivals szene bunte wähne“, als Gründungsmitglied des Jungwild-Förderpreises und des internationalen Tanznetzwerks FRESH TRACKS EUROPE, als Mitglied des internationalen Förderprojekts NEXT GENERATIONund des Vorstands der ASSITEJ Austria.
Viel versprechend sind auch Empfehlungsschreiben bedeutender Künstler aus den Vorbildländern Belgien und den Niederlanden für Frau Figl und für ihre Idee, die Lücke zwischen zeitgenössischem Tanz und Tanz für Kinder und Jugendliche zu schließen. (Andreas Hutter)
Das empfohlene Projekt TRIP THE LIGHT FANTASTIC ist eine Plattform zur Förderung der heimischen Tanz- und Performanceszene für junges Publikum. Es bietet jungen Künstlerinnen auf diesem Gebiet Unterstützung im Entwicklungsprozess, realisiert internationale Koproduktionen, vermittelt Künstlerinnen und bietet Weiterbildungsprogramme zur Entwicklung und dem gegenseitigen Austausch unter den Künstlerinnen, die für Kinder und Jugendliche arbeiten, an. Geplant sind frü 2013 eine internationale Koproduktion sowie die Erarbeitung eines Kurzstücks mit Studenttnnen, die Zusammenarbeit mit renommierten Künstlerinnen aus dem ln- und Ausland und dadurch der Erfahrungsaustausch von Newcomerinnen mit etablierten Choreograflnnen, die Einbindung von Kindergarten- bzw. Schulklassen in den Probenprozess sowie zentral die aktive Unterstützung von freien Gruppen im Probenprozess in allen relevanten Bereichen.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 70.000,00

God's Entertainment
Performance
Kollektiv
God's Entertainment ist eine international gefragte Performance-Gruppe. Für ihre Arbeit nutzen sie nicht nur Bühnen und Veranstaltungsräume, sondern auch den öffentlichen Raum. Kennzeichen der Ästhetik sind offene, groß angelegte Rauminstallationen, die auf das aktuelle politische Geschehen und das soziale Umfeld reflektieren, meist in Form partizipativer Happenings und Agitationen, die den Zuschauer als Akteur in das Geschehen miteinbeziehen. Wichtige Themen sind die Reibung mit der politischen und kulturellen Identität Österreichs und die Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen. Die Gruppe ist in den wichtigsten Performance Spielstätten in Berlin, Hamburg und Zürich präsent und dieses Jahr [bei laufender Zweijahresförderung 2011/2012] auch bei den Wiener Festwochen mit dem Projekt Österreicher integriert euch!. Von den für 2013 eingereichten Projekten erwarten wir uns neue inhaltliche und formal aufregende kritische Ansätze.
(Andreas Hutter)
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 50.000,00
gods-entertainment.org

Im_flieger
Tanz, Performance
Künstlerische Leitung: Anita Kay & Team
Anita Kaya und ihrem Team kommen mittlerweile die Bedeutung eines Netzwerkes für Tanz in Österreich zu. Nachdem Anita Kaya von ihrer jahrelangen Residenz im WUK Abschied nehmen musste, ist sie mit im_flieger tatsächlich fliegend unterwegs, zuletzt eroberte sie im Rahmen des Festivals crossbreeds 2012 das gesamte Palais Kabelwerk. Kaya, die selbst als feministische Aktivistin und Tänzerin/Choreografin überaus aktiv ist, unterstützt seit etlichen Jahren junge KünstlerInnen, vergibt kleine Residencies, zuletzt etwa an Simon Mayer, und zeigt in den von ihr durchaus als subversiv zu bezeichnenden Orten, wie der LabFactory, Previews von kommenden Premieren, zuletzt Inge Kaindlstorfers Solo über Valeska Gert. 
Kaya beherbergt aber auch tanzenden Gäste, zuletzt aus Graz, und kooperiert dieses Jahr mit dem Dornbirn-Festival tanz ist. Kaya liefert über Wien hinaus ein Netz, das vielen Tanz- und Performance-KünstlerInnen hilft, erste aber auch weitere Schritte zu machen, vor allem auch jenen, die es nicht sofort an etablierte Orte schaffen. (Andrea Amort)
Für 2013 sind die Fortsetzung der diskursiven Reihe im_flieger invites, der Residency-Projekte Changing Spaces national und international sowie residency@im_flieger geplant; weiters das Festival crossbreeds, im_flieger Schauraum sowie neu das transdisziplinäre Forschungsformat In_pro_DUKTION.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 65.000,00
www.imflieger.net

insert
Tanz, Performance
Künstlerische Leitung, Choreografie: Doris Uhlich
Doris Uhlich hat am Konservatorium Wien Privatuniversität studiert und war einige Zeit lang Spielerin im Wiener Theaterkollektiv von Claudia Bosse. Einem kritischen Gesellschaftsdiskurs entsprechend, begann sie mit Laien, älteren Menschen und Ballett-TänzerInnen in Pension bis dato ungewöhnliche theatrale Setzungen zu entwickeln, in denen "der andere Körper", seine Geschichte und Veränderung, thematisiert wurde. Uhlich selbst stellte in solistischen Arbeiten ihre Körperlichkeit, die nicht jener klassischer Ballerinen entspricht, zur Diskussion und verwies damit jeweils auf die Differenz von Disziplinierung, Idealvorstellung und Realität. Derzeit entwickelt Uhlich eine neue Trainingsweise, in der es um "Fett tanzen" geht, eine Zugangsweise, die sie auch erstmals zeitgenössischen professionellen TänzerInnen vorstellen wird. Uhlich ist außerdem im Jugend-Tanz-Bereich tätig: etwa Let’s fetz! im Dschungel Wien aber auch Ruhestandstanz bei ImPulsTanz. Zwei Projekte und ein Research-Projekt sind für 2013 eingereicht. (Andrea Amort)
2013 steht für Doris Uhlich unter dem Motto "Schauplätze""ln dieser Jahresförderung findet meine Arbeit an verschiedenen Schauplätzen statt - in einem Kino, auf der Theaterbühne, im Proberaum, in einer Publikation. Ich denke, es ist ein spannender neuer Schritt in meiner Biografie, meine Arbeit für neue Orte zu öffnen, und dadurch immer genauer herauszufinden, welche Kraft in einer Bühnenarbeit in einem Theater steckt." (Doris Uhlich)
Das Jahresprogramm 2013 beinhaltet folgende Schwerpunkte: Sneak Preview (Arbeitstitel): Kino- und Bühnenfassung; more than naked (Arbeitstitel): Researchprojekt sowie eine abschließende Publikation der Ballett-Trilogie.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 65.000,00
www.dorisuhlich.at

makemake produktionen
Theater, Tanz, Performance für junges Publikum
Künstlerische Leitung, Regie: Sara Ostertag
Mit ihrer 2010 gegründeten Formation makemake produktionen ist die 1985 in Wien geborene und aufgewachsene junge Nachwuchsregisseurin Sara Ostertag binnen weniger Monate zu einem "Shooting Star" unter den jungen freien Theaterschaffenden dieser Stadt avanciert. Nach ihrer Abschlussproduktion an der Zürcher Hochschule der Künste, Siggi – Ein Held räumt auf, die in Wien ihre Premiere hatte, folgten, ebenfalls im Dschungel Wien, die AuftragsarbeitWeihnachtsgeschichten vom Franz sowie im Herbst 2011 das groß angelegte musikalische Auftragswerk Momo oder die Legende vom Jetzt (u. a. Dschungel Wien, wien modern), für das der junge Komponist Hannes Dufek erst vor Kurzem mit dem STELLA im Bereich Musik ausgezeichnet wurde.
Im Frühling 2012 folgte im Rahmen der Initiative MACHT|SCHULE|THEATER des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur die herausragende Arbeit für und mit Jugendlichen Ist alles nix? – Eine Sinnsuche, parallel dazu die Workshop-ReiheStadtkomplizInnen ‒ Alles was du machst, mach es selbst! im Auftrag des Architekturzentrums Wien sowie die aktuelle Produktion Besuch bei Katt und Fredda, das auf eindrücklich ungewöhnliche Weise die Themen "Anderssein, Fremdsein und Zusammensein" behandelt (Premiere: Dschungel Wien, 30. Mai 2012).
Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen im Bereich Theater für junges Publikum werden die junge Wienerin und ihr Ensemble nun für den Herbst 2012 mit einer neuerlichen Projektförderung für ihre Musiktheater-Arbeit Das Kind der Seehundfrau und im Anschluss mit einer Jahresempfehlung für 2013 unterstützt. Auch für das kommende Jahr ist der ungewöhnliche und künstlerisch eindrückliche Weg der jungen Gruppe mit Projekten zu gesellschaftlich brisanten Themen wie Drogen, Sex und Horror (Black Hole), Forschung und Kunst (Neotopia), aber auch Klassikern wie Das doppelte Lottchen und Auftragsarbeiten, etwa des Tonkünstlerorchesters Niederösterreich oder des Staatstheater Oldenburg, konsequent und künstlerisch wie auch in Hinblick auf deren strukturelle, organisatorische und mediale Entwicklung förderungswürdig. (Angela Heide)
Für 2013 planen makemake produktionen die Fortsetzung ihrer strukturell unterschiedlichen Projektformate (MAKEMAKE MACHT FORMATE), die Weiterarbeit im Bereich Musiktheater (MAKEMAKE MACHT MUSIK) sowie zentral die Arbeit am Thema Sterne und Astrophysik (MAKEMAKE INTERESSIERT SICH 2013 FÜR SCHWARZE LÖCHER)
"'Schwarzen Löcher' sehen wir von MAKEMAKE auch als Sinnbild für den Prozess des Erwachsenwerdens, und dieses spannt sich als inhaltlicher Forschungsrahmen über das ganze Jahr. Die 'Sturm-und-Drang-Zeit', die alle Menschen durchleben, die Neugier zu Entdecken, die Weft in ihrem Ursprung zu verstehen, Mythen und Fantasmen, Melancholie, Sehnsucht, die Anziehung von Abgründen und die Freisetzung unfassbarer Kräfte, aber auch Gefühlslabiliät, die Neigung zu depressiver Verstimmung oder der Empfindlichkeit und übertriebener Selbstkritik möchten wir uns im Jahr 2013 besonders beschäftigen. All diese Empfindungen generieren bei den jungen Erwachsenen selber wie auch bei deren Umgebung oft nur mehr Fragezeichen oder eben - schwarze Löcher. ln der Adoleszenz wird das ganze Ich durcheinander gewirbelt und neu zusammengesetzt und trotzdem bleibt jeder wer er ist. Mit einem Augenzwinkern könnte die Pubertät mit einer Supernova verglichen werden und diesen Vorgang wie folgt beschreiben: Hat ein Stern seine vorgesehene Lebensdauer erreicht, wird er nach einem gigantischen Knall zu einem glühenden Klumpen, der wesentlich kleiner ist als der Stern zuvor.
Der Stern behält aber die gleiche Masse, nur hat er jetzt die viel höhere Dichte." (Sara Ostertag)
Geplante Produktionen für 2013 sind: BLACK HOLEHAT DAS CHAOS IN MEINEM ZIMMER EIN SYSTEM? sowie weitere Researchprojekte, internationale Arbeiten, Gastspiele und Autragswerke.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 45.000,00
http://makemakeproduktionen.wordpress.com

M.A.P.

Performance, Tanz
Künstlerische Leitung, Choreografie: Georg Blaschke
Georg Blaschke, der auf eine äußerst vielfältige Ausbildung (vom Gesellschafstanz über Pop-Stile bis zu klassischen und postmodernen Formen sowie Feldenkrais) zurückblicken kann, befasst sich seit einiger Zeit mit Fragen um den Körper als Archiv: Welche Einschreibungen wurden wie gespeichert, welchen Ausdruck verleihen sie dem Körper und wie sind geschichtliche und aktuelle Einschreibungen auf der Bühne in neuartigen Inszenierungen verhandelbar. In einer besonderen "trockenen" Weise sucht er nach diskursiven Bühnenformaten, die in eigenwilligen abstrahierten Inszenierungen in eine Zukunft weisen. Blaschke arbeitet mit sehr unterschiedlichen KünstlerInnen und Institutionen (u. a. Filmarchiv Austria) zusammen; er ist gefragter Pädagoge (u. a. Tanzquartier Wien, aber auch Kons-Uni Wien). Oft kann er die Zusammenarbeit mit Studierenden für aktuelle Research-Tätigkeit nutzen. Sein Einfluss war. u.a. in den ersten Arbeiten von Nikoletta Korkos, aber auch bei den Performance-Inszenierungen für junges Publikum von Maria Spanring und Giovanni Jussi (Dschungel Wien) zu sehen. 
2013 sind zwei Produktionen geplant. (Andrea Amort)
Geplant sind für 2013 die Projekte PROJEKT I: Ballett für zwei Körperhälften, eine abendfüllende Duoperformance, sowie
PROJEKT II: the balanced room, eine audio-motorische Installation und Performance mit begleitender, Lecture und Recherche,
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 55.000,00
www.georgblaschke.com

music on line = PHACE | CONTEMPORARY MUSIC (bis Ende 2009 ensemble on_line)
Musiktheater
Künstlerische Leitung, Produktion: Simeon Pironkoff, Reinhard Fuchs
Das Ensemble PHACE ist seit vielen Jahren in der zeitgenössischen Musikszene sehr erfolgreich aktiv und zählt zu den innovativsten und vielfältigsten österreichischen Formationen in der zeitgenössischen Musik. Mehr als 140 Werke wurden bisher in Auftrag gegeben und uraufgeführt.
2010 wurde die Reihe PHACE | X gestartet, die sich mit szenischen Projekten beschäftigt, in denen die Grenzen zwischen zeitgenössischer Musik, Performance, Musiktheater, Elektronik, Klang- und Videoinstallation verschwimmen. Die aktuell entstehende Produktion Lightness/Leichtigkeit  mit Arturo Fuentes (Musik), Chris Haring (Choreografie) und Günter Brus (Bühnenbild) ist als klanglich-szenografisch-choreografische Recherche konzipiert und verspricht ein herausragendes Niveau auf der Höhe der Zeit. Dies ist auch von den künftigen Projekten 2013 zu erwarten. (Andreas Hutter)
"PHACE ist seit vielen Jahren in der zeitgenössischen Musikszene sehr erfolgreich aktiv und zählt zu den innovativsten & vielfältigsten österreichischen Formationen in der zeitgenössischen Musik. Neben dem Schwerpunkt der klassischen, zeitgenössischen Kammermusik inkludiert das künstlerische Spektrum Musiktheaterproduktionen und spartenübergreifende
Projekte mit Tanz, Theater, Performance, Elektronik, Video, DJs, Turntablisten, Installationen u.v.m. Mehr als 140 Werke wurden bisher in Auftrag gegeben und uraufgeführt. 2010 wurde die Reihe PHACE x gestartet, die sich mit szenischen Projekten beschäftigt (Musik- / Tanztheater, szen. Konzerte), in denen die Grenzen zwischen zeitgenössischer Musik, Performance, (Musik)theater, Elektronik, Klang- und Video(installation) verschwimmen. 
Seit Mitte der 90er-Jahre ist das Ensemble mit Auftritten an den wichtigsten Konzerthäusern und bei renommierten Festivals, sowohl in Österreich als auch im Ausland, präsent (wie z.B. Wien Moden, Klangspuren Schwaz, Salzburger Festspiele, Generator, Wiener Konzerthaus, Osterfestival Tirol, Osterfestival Krems, Transart Bozen, Berliner Festspiele, Ultraschall
Berlin, Salihara Festival Indonesien, SONEMUS Festival, Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, u.v.m.).
Der aktive Kern des Ensembles wird regelmäßig mit MusikerInnen und Gästen aus den verschiedensten Kunstdisziplinen erweitert." (Pironkoff/Fuchs, Mai 2012)
Geplant sind aus dem Mitteln der Projektempfehlung für 2013 Kantrimusic von Mauricio Kargel sowie Tanztheaterprojek gemeinsam mit Jorge Sánchez-Chiong.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 80.000,00
www.phace.at

progetto semiserio
Musiktheater
Künstlerische Leitung, Dramaturgie, Produktion: Georg Steker 
Die 2001 von Georg Steker (* 1973) und Andreas Leisner gegründete Wiener Opern-Company kann bislang auf ein beachtliches Programm und eine vielfältige Produktionsbandbreite verweisen: Nach der ersten gemeinsamen Arbeit Giulio Cesare in Egitto(2001 & 2002, Regie: Andreas Leisner) folgten in den letzten Jahren (und neben zahlreichen weiteren Konzerten) u. a. 2005 Il Trionfo - Kino trifft Oper  (Metro Kino, Wien), 2008 Romeo +/- Julia (Bühnenmusik von Jörg Ulrich Krah) und 2010 die "[SPAM]Oper" Gain extra inches! (Musiktheater von Periklis Liakakis, Regie: Annika Haller), beide im renommierten Wiener Schauspielhaus. Ende 2011 präsentierte die Formation ihrer letzte Arbeit, mater dolorosa, Musiktheater von Jörg Ulrich Krah (Regie: Radovan Grahovac), als einen zeitgenössischen, sparten- und genreübergreifenden beeindruckenden "Versuch der Annäherung an das Unvorstellbare, das Unaussprechliche, das Unvergleichbare: ein Stück [...] über den Verlust des eigenen Kindes".
Mit ihrem konsequenten Bemühen um die Weiterentwicklung des zeitgenössischen Musiktheaters in Wien, dem nicht zuletzt auch die Gründung des Musiktheaterverbandes Wien zu verdanken ist (www.musiktheater-wien.at) haben sich progetto semiserio rund um den Produktionsleiter und Dramaturgen Georg Steker einen festen Platz in der Wiener freien Theaterlandschaft erarbeitet.
Die Förderung der Jahresprojekte 2013 - einer Musiktheaterproduktion über die Hintergründe, Geschichte und zeitgenössischen Auseinandersetzungen mit den volkstümlichen Drogen-Balladen Mexikos, den Narco corridos (von Diego Collatti, Hannan Ishay und Georg Steker) im Frühjahr sowie vier in Auftrag der Gruppe entstehender kurzen Musiktheater-Werken zum Thema "Gates" - Tore im Rahmen der World Music Days 2013 (u. a. eine Kooperation mit wien modern) ‒ sieht sich als logische Folge der in den letzten Jahren bewiesenen künstlerischen wie vernetzenden Kraft dieser Gruppe. (Angela Heide)
2013 werden zwei Projekte realisiert: NARCO CORRIDOS sowie GATES.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 90.000,00
www.progettosemiserio.at

Pufferfish Kunstverein
Tanz, Performance
Künstlerische Leitung, Studio-Leitung, Choreografie, Performance: Dominik Grünbühel, Luke Baio
Dominik Grünbühel und Luke Baio arbeiten seit vielen Jahren als freischaffende Tänzer in Wien und haben zunächst durch die Mitarbeit in zahlreichen Projekten renommierter ChoreografInnen auf sich aufmerksam gemacht. Nun haben sie die viel versprechende Arbeitsgemeinschaft Pufferfish gegründet, in der sie ihren ganz eigenständigen interdisziplinären Zugang entwickeln: Beide Künstler zeichnen sich nicht nur durch ihre Performance- und Tanzerfahrung aus, sondern verfügen auch über hervorragende Kenntnisse in den Bereichen Film, Musik, Lichttechnik, Bühnentechnik und Bühnengestaltung. Diese Eigenschaften verbinden sich zu einer unverwechselbaren artistischen und spielerischen Arbeitsweise mit verblüffenden Ergebnissen. Dies konnten sie zuletzt bei ihrer Produktion Shoot me [Projektempfehlung], die 2011 im Rahmen der Wiener Festwochen im Tanzquartier zu sehen war, unter Beweis stellen.
Geplant für 2013 sind 2 neue Produktionen. (Andreas Hutter)
2013 werden die Arbeiten The life of a dancer und Bühnenbild gezeigt. Daneben wird der Studiobetrieb mit laufenden Reseach-Arbeiten und Showings weiter ausgebaut.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 45.000,00

Sirene Operntheater 
Musiktheater
Künstlerische Leitung, Text, Regie: Kristine Tornquist, Jury Everhartz
Seit über 10 Jahren arbeitet das sirene Operntheater als Uraufführungspodium für Neues Musiktheater mit besonderem Focus auf österreichische Komponisten, Künstlern und Autoren. sirene hat neben kleineren experimentellen Arbeiten bisher 17 Uraufführungsabende mit 31 Opern und Kurzopern auf die Bühne gebracht und verzeichnet auch Gastspiele am Tiroler Landestheater, bei der Musikbiennale in Zagreb sowie demnächst an der Staatsoper Kairo im September 2012.
Schwerpunkt der letzten Jahre waren Themenfestivals mit einem großen Reichtum an Einzelproduktionen. Wichtig an der Arbeit der Gruppe sind auch die beständige Suche nach ungewöhnlichen Spielstätten und die Vernetzungstätigkeit innerhalb der gesamten Wiener Musiktheater-Szene. So leistet Sirene Operntheate derzeit einen entscheidenden Beitrag zur neuen Plattform Freie Musiktheater Wien, an der über 10 Musiktheater-Gruppen partizipieren. Für diese Plattform ist es Sirene gelungen, eine neue Spielstätte zu finden: die alte Wäscherei am Steinhof, die im Herbst 2012 [unter Teilnahme eines Großteils des neu etablierten Netzwerkes; Zweijahresempfehlung 2011/12] eröffnet werden soll. Die Aktivitäten in dieser neuen wichtigen Spielstätte sollen 2013 fortgesetzt werden, dazu ist eine Kooperation mit wien modern für das internationale Festival GATES mit 6 Kurzopern geplant. (Andreas Hutter)
2013 wird die aktuelle Uraufführung der zeitgenössischen Musiktheaterproduktion Marie Luise gezeigt, deren Laufzeit bis Anfang 2014 reicht. Daneben werden das Musiktheaternetzwerk weiter ausgebaut und Präsentationen im neuen Spielort Wäscherei entwickelt.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 100.000,00
http://sirene.at

Tanztheaterverein Divers/Kabinett ad Co.
Tanz, Performance
Künstlerische Leitung, Choreografie, Tanz, Leitung/Kuratorierung PORT: Paul Wenninger 
Paul Wenninger tanzte u. a. im Ensemble von Catherine Diverrés in Frankreich, ehe er in Wien Ende der 90er-Jahre begann, kontinuierlich eigene Projekte zu erarbeiten. Nach einer Serie von Produktionen, in denen die Verortung von künstlerischer Bewegung untersucht wurde, darunter auch eine installative Inszenierung mit TänzerInnen in einer riesigen "Luftblase" im Hof des MQ, später auch in der Halle G, stehen in den jüngsten Produktionen Titel wie Sehnen und demnächst Dringen zur Diskussion. Mit einer überaus elaborierten Körpersprache, die auch aus Wenningers Praxis fernöstlicher Bewegungstechniken herrührt, sind seine oftmals skulptural wirkenden Arbeiten mehr der Bildenden Kunst als einem Theaterbegriff verwandt. Die Ausdehnung von Zeit in einem sorgfältig definierten Raum scheint Ausgangspunkt für choreografierte "Verhandlungen", die Verhältnisse untersuchen: Kontaktnahme, Beziehung. Zuletzt war Wenninger im Rahmen eines Österreich-Schwerpunkts auch in Bukarest zu Gast. Seit 2009 verfügt der Choreograf über das Studio PORT, das er monatlich mit einem künstlerischen Jour fixe Künstlern verwandter Sparten öffnet. (Andrea Amort) 
2013 will er neben einer neuen Eigenproduktion sein Studio einige Wochen lang jungen Nachwuchskünstlern zur Verfügung stellen.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 60.000,00
www.kabinettadco.at

Theater Foxfire 
Sprechtheater, Theater für junges Publikum
Künstlerische Leitung, Regie: Corinne Eckenstein
Die 1991 von der Regisseurin Corinne Eckenstein und der Autorin Lilly Axster gegründete Gruppe Theater FOXFIRE ist seit über 20 Jahren eine der aktivsten Formationen im Bereich Theater und Performance für, von und mit junges/m Publikum in Wien. Seit der Eröffnung des DSCHUNGEL WIEN im Jahr 2004 ist Theater FOXFIRE jährlich mehrmals an diesem Haus zu sehen: mit Neuproduktionen ebenso wie mit kontinuierlichen Wiederaufnahmen ihrer erfolgreichen Produktionen und nicht zuletzt zahlreichen partizipativen und transdisziplinären Projekten für Kinder und Jugendliche. "[...] keine Saison seit 2004, in der nicht mindestens 2 Inszenierungen von Corinne Eckenstein auf dem Spielplan zu finden waren, in den letzten Jahren sogar eher vier bis fünf", heißt es so auch auf der Website (www.theaterfoxfire.org) dieser zu den aktivsten freien Gruppen der Stadt zählenden Formationen.
Die Saison 2010/11 zählte bislang zu den intensivsten Saisonen der Gruppe: 21 Vorstellungen im Herbst 2010 brachten knapp 1.600 ZuschauerInnen. Und im Jahr 2011 gab es 56 Vorstellungen mit knapp 4.000 ZuschauerInnen - eine Rekordzahl, nicht zuletzt in diesem Theatersegment. Zazie in der Métro - in gemischter Besetzung - wurde für den STELLA nominiert und die Produktion zu einer Reihe von Festivals eingeladen. Mit den Arbeiten Patchwork 2+2=1 und Die Wette präsentierte Theater FOXFIRE sehr unterschiedliche Produktionen an den Schnittstellen von Tanz- bzw. Musiktheater, daneben wurden die Erfolgsproduktionen Spiegelland und Hamlet im Rahmen einer mehrwöchigen Personale zur Regisseurin Corinne Eckenstein (* 1963, Basel) neuerlich in den Spielplan des Wiener Theaterhauses für junges Publikum aufgenommen. 
Mit zwei Projekten für Jugendlichen sowie neuerlich einer Reihe von Wiederaufnahmen steht auch das kommende Jahr 2013 ganz im Zeichen der Erfolgsgeschichte von Theater FOXFIRE.
Zu den Schwerpunkten zählen weiterhin die Förderung von jungen AutorInnen ("Schreibwerkstatt") sowie Stückaufträge zu zeitaktuellen Themen und Kooperationen, die die Gruppe nächstes Jahr nicht zuletzt international vernetzen. Das ProjektTagträumer & Nachtschwärmer ist ein Musiktheater-Projekt mit Jugendlichen aus drei Städten zur Erforschung von Alltags(t)räumen, des Gemeinsamseins, des Alleinseins und Mit-sich-Seins, des Träumens und Schwärmens. Mit Ellas fremdes Leben von Benedikt Thill, das im November 2013 seine Uraufführung hat, soll der enorme gesellschaftliche Druck auf die Jugend von heute mit einem modernen Märchen rund um eine jugendliche "Jeanne D'Arc" der Jetztzeit thematisiert und Themen wie "Auserwähltsein", Verantwortung von Jugendlichen für die Gesellschaft und neue Formen der "Welt-Errettung" spielerisch-szenisch aufgegriffen werden.
Der große nachhaltige Erfolg dieser Wiener freien Gruppe für junges Publikum ist nicht zuletzt auf die konsequente langfristige Förderung durch die Kulturabteilung der Stadt Wien zurückzuführen. (Angela Heide)
"Unser Schwerpunkt, die Förderung von jungen AutorInnen innerhalb einer Schreibwerkstatt oder/und Stückauftrag, soll auch in Zukunft beibehalten werden und so für Kontinuität sorgen. Mit der Schreibwerkstatt, unter der Leitung von Lilly Axster, begeben wir uns auf Spuren, die junge Menschen in der Stadt hinterlassen und fragen nach deren Geschichten. – Tagträumer & Nachtschwärmer ist eine Co-Produktion mit dem Junges Schauspielhaus Zürich und dem Grips Theater Berlin. 
Mit dem jungen Autor Benedict Thill, der bereits vier Stückaufträge für FOXFIRE geschrieben hat, die im DSCHUNGEL WIEN zur Aufführung kamen (Schwimmer im TreibsandFieberträumeSpiegelland und Die Wette), soll ein weiteres Stück – Ellas fremdes Leben entstehen." (Corinne Eckenstein)
Die Produktionen 2013 umfassen ein Musiktheater-Projekt mit Jugendlichen aus drei Städten 2013: Tagträumer und Nachtschwärmer (12+), eine Sprechtheaterproduktion von Benedict Thill: Ellas fremdes Leben (14+) sowie zahlreiche Wiederaufnahmen, Workshops und Begleitprogramme.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 70.000,00
www.theaterfoxfire.org

Verein Chimera
Jahreprojekt re:plug&play
Performance-Reihe
Künstlerische Leitung, Performance, Kuratierung: Daniel Aschwanden
Der Performance-Künstler und Kurator Daniel Aschwanden, der vor vielen Jahren im WUK das Festival „Tanzsprache“ etablierte, später das Ensemble „Bilderwerfer“ aus behinderten und nichtbehinderten KünstlerInnen leitete, erobert seit einiger Zeit das neue Stadtgebiet Aspern –Seestadt mit kulturellen Setzungen. Zum historischen Flugfeld und dessen politischer Geschichte hat Aschwanden Filme gedreht und Performances inszeniert, die u.a. im Tanzquartier zu sehen waren. Sein Hauptaugenmerk liegt aber auf der Region in Aspern. Dort liefen mittlerweile Diskussions-Tage ab, aber auch künstlerische Interventionen mit nationalen und internationalen KünstlerInnen (u.a. im Rahmen von ImPulsTanz 2011). Kommenden Sommer will Aschwanden einen Pavillon der letzten documenta in Aspern aufstellen und mit Performances unterschiedlichster Künstler bespielen. Weitere Formate sind für 2013 angedacht: u.a. „connected“ mit Bewohnern vor Ort, ein weiteres Parcours-Format mit Künstlern und Anrainern sowie eine „Urbanizer Soap“ mit Jugendlichen vor Ort. Aschwanden hat seit jeher neue Räume gesucht und spielbar gemacht; er zählt auch zu den Gründerfiguren des heutigen Palais Kabelwerk. (Andrea Amort)
Für 2013 sind geplant: connected, ein Projekt mit BewohnerInnen vor Ort; eine Reihe von unterschiedlichen Parcours-Formaten,eine Urbanizer-Soap mit Jugendlichen vor Ort sowie unter dem Titel Medien am Ort Forschungsreihen und Experimente mit transmedialem Ansatz.
"In konzentrierten und zeitlich begrenzten Arbeitsphasen wird an Schnittstellen zu anderen Medien ohne Zwang zum Output [= keine Vorstellungen] geforscht und künstlerisch experimentiert." (Konzept-Text; Auszug)
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 50.000,00
www.bilderwerfer.com

Verein für modernes Tanztheater/Tanz Company Gervasi
Tanz
Künstlerische Leitung, Choreografie, Tanz, Kuratierung "Raum 33": Elio Gervasi
Etliche VertreterInnen der Szene waren anfangs im Tanzatelier von Sebastian Prantl, meist als TänzerInnen bekannt geworden. Darunter war auch Elio Gervasi, der mit dem inzwischen verstorbenen amerikanischen  Choreografen Bob Curtis und dessen Compagnia Afro Danza nach Österreich gekommen war. Als Leiter jeweils veränderter Ensembles hat Gervasi einen dynamischen Tanzstil entwickelt, der stets in Kooperation mit Komponisten und Ausstattern zu neuen ästhetischen Kulminationen führt. Längst hat er auch einen Stellenwert als Pädagoge (u.a. ImPulsTanz, Kons-Uni Wien). Im Herbst 2012 stellt er erstmals sein Studio abschnittweise ausgewählten NachwuchskünstlerInnen zur Verfügung, ein Versuch, der 2013 fortgesetzt werden soll. 2013 soll u.a. eine große Kooperation mit einem deutschen Festival herauskommen. (Andea Amort)
Die für 2013 geplante Produktion trägt den Arbeitstitel ALL RUNNING TOGETHER"Das Stück ist der zweite Teil von TRACCE-IN, das im Herbst 2011 im Rahmen des Festivals ODEONTANZ3 präsentiert wurde. Die Spur, die die Tänzerinnen zu Beginn und am Ende von TRAGCE-IN mit ihrem Gehen gelegt haben, wird im neuen Stück "laufend" wieder aufgenommen. Der Prozess der Veränderung wird fortgesetzt. Die choreografische Komposition konzentriert sich auf den Aspekt des Transpartierens und Transportiertwerdens, auf die Dynamik, die entsteht, wenn Einzelne beginnen, eine Bewegung zu starten. Muss der/die Einzelne sich der Bewegung anpassen, bleibt ein Stillstehen möglich? Hat das Laufen im Stehen den gleichen Effekt wie das Laufen? Wer bestimmt, wann gestoppt wird. Ist eine Reflexion und Meditation im Laufen möglich bzw. ist ein Sichbewegen die Voraussetzung dafür? Die Dynamik zwischen der Gruppe und dem Individuum entscheidet darüber, inwieweit ein Gleichgewicht zwischen Chaos und Ordnung möglich ist." (Elio Gervasi)
Daneben wird 2013 der RAUM 33 als ein Ort für TänzerInnen und ChoreografInnen der freien Szene weiter verankert. Die im Herbst 2012 begonnene Aufführungsreihe SPAZIO-DI-RICERCA! soll 2013 fortgesetzt werden. Dabei sollen zwei bis drei junge ChoreografInnen aus der freien Szene ihre Arbeiten im RAUM 33 proben und präsentieren können.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 66.000,00
www.tanz.company.gervasi.at

Verein Salto/Cie. Willi Dorner
Performance, Tanz
Künstlerische Leitung, Choreografie: Willi Dorner 
Willi Dorner, der neben seiner internationalen Ausbildung unter anderem am ehemaligen Konservatorium Wien (heute Kons-Uni Wien)studiert hat, zählt heute neben Doris Uhlich, Chris Haring, Philipp Gehmacher und Superamas zu den international bedeutendsten Choreografen aus Österreich. Ursprünglich angesiedelt im gesellschaftspolitischen Tanztheater hat er seit vielen Jahren neue Zugangsweisen und Blickwinkel auf den Körper in Bewegung gefunden. Auf Themen wie Wahrnehmung, Entfremdung, Bewegungs-Zerlegung und Identitätsfragen, gespeist auch aus Überlegungen des Philosophen Merleau-Ponty, folgten in der letzten Zeit im urbanen Raum angesiedelte, mit großen Teilnehmer-Gruppen inszenierte, äußerst erfolgreiche Wander-Installationen. Der Zusammenhang von Architektur und tanzendem Körper wird neu erforscht. Dorner verzeichnet eine sehr intensive Gastspieltätigkeit, seine Produktionen, die quasi als Nebenprodukt auch Filme zeitigen, wurden bei mehreren internationalen Festivals ausgezeichnet. 2013 kommt zusätzlich zu den Gastspielen eine große Neuproduktion dazu, die wieder in Zusammenhang mit Architektur stehen wird. (Andrea Amort)
Das Projekt 2013 trägt den Arbeitstitel blank: "Ich möchte wie in den vorangegangenen Projekten anywherebodies in urban spaces und above, under, inbetween die Auseinandersetzungen um Stadtraum und Körper weiter fortsetzen: Wie kann man mit Stadträumen arbeiten, wie kann man sie wahrnehmbar machen? Wie verändert sich die Stadt, wie reagieren BewohnerInnen und Durchreisende auf Veränderungen, inwiefern lassen sich diese Veränderungen beeinflussen? Je weiter die Nutzung des öffentlichen Raumes eingeschränkt wird und je mehr der Stadtraum großen Veränderungen ausgesetzt ist, desto mehr Anlass gibt es, sich damit kritisch auseinanderzusetzen und das auch öffentlich zu machen. Und je größer und unmenschlicher städtische Strukturen werden, desto mehr werden sie nur mehr als Formationen oder Ordnungen begriffen.
Die Ausgestaltung und Zusammenstellung dieser urbanen architektonischen Formationen, die Ordnung, die dahinter steht, möchte ich hervorkehren und zugleich fragen, wie städtischer Raum als symbolischer Ordnungsraum das Verhalten von Individuen und Gruppen bedingt? Wie formt, kanalisiert und lenkt Stadtarchitektur große Gruppen von Menschen? Welche Plätze und Orte bietet sie zur Versammlung und zum Zusammentreffen. Welche räumlichen Anordnungen finden wir vor und wie sind sie gestaltet. Ich verstehe diese Anordnungen als gebaute/verfestigte Handlungsanweisungen, sie geben Verhaltensweisen vor, sie sind durchzogen von strukturierenden Regeln und Normen, der Architekt, der Stadtplaner gestaltet Zeit und Raum, choreographiert Menschen – große Gruppen von Menschen – in Zeit und Raum. Architektur legt uns Bewegungen, Körperhaltungen nahe und unterstellt uns Körperpositionen. Körperhaltungen stehen in einer engen Beziehung zur Raumgestalt, sie sind der Ausdruck einer inneren Haltung, einer inneren Haltung zu seinem Umraum. Diese innere Haltung ist gleichsam die Antwort auf die gestaltete Umwelt.
'Nicht in jedem Raum kann man sich beliebig verhalten.' Dese Behauptung gilt es in Frage zu stellen und zu untersuchen. Ich sehe Parallelen zu der Zeit der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts, der enorme Zuzug von Menschen in die Städte und die Neuorientierung der Menschen auf das Leben in der Großstadt. Das 'neue Medium' der damaligen Zeit, der Film in den 20er-Jahren, hatte erstmals das Phänomen 'Großstadt und die Großstädter' dokumentiert. Die Filme der Zeit zeigen uns den 'anonymen Menschen', sie geben ihm erstmals ein Gesicht, sie zeigen den Arbeiter, den Straßenbahnfahrer, den Kutscher, den Autofahrer, das Mädchen, die Frau, den Mann. 
Der Großstädter von heute präsentiert sich selbst in den 'neuen Medien' unserer Zeit, über Internet und mittels mobiler Telefonie. Er ist zum Selbstdarsteller mutiert, um seine Unverwechselbarkeit und Individualität zu beweisen, um hervorzustechen aus der Masse, niemand dokumentiert ihn, er inszeniert und filmt/fotografiert sich selbst und distribuiert seine Abbilder selbst. Gesichter treten uns aber auch an Hauswänden entgegen als Kopie, als Plakat, als Graffiti, auf Bildschirmen. Er ringt um seine Individualität und sucht die Kommunikation über Bildmedien. Ausgehend von diesen Behauptungen suche ich ich verschieden gestalteten Zwischenbereichen/Plätzen/Passagen/Unterführungen/ Übergängen zu Gebäuden und untersuche sie mit einer großen Gruppe von Performern. Urbane Orte/Zonen in Großstädten fordern die Analyse durch eine Großgruppe. Ähnlich wie imBodies-Projekt passiert die Intervention vorerst unmerklich. subversiv, als ein unmerklicher Eingriff. Allmählich und fast unmerklich formiert sich die Gruppe, bleibt an einem Ort, ruhig, statisch oder entwickelt einen Loop oder unmerklich wächst zu einem größeren Ablauf. Die Aktionen der Performer werden über Mobiltelefone oder Screens oder TV-Bildschirme kommuniziert." (Willi Dorner)
Daneben sind wie in den letzten Jahren zahlreiche internationale Gastspiele geplant.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 90.000,00 
www.ciewdorner.at

Wiener Tanz- und Kunstbewegung
Tanz, Performance
Künstlerische Leitung, Choreografie, Austattung, Tanz/Performance: Anne Juren, Roland Rauschmeier
Die Tänzerin und Choreografin Anne Juren und der bildende Künstler Roland Rauschmeier bereichern seit einigen Jahren die Wiener Tanzszene. Zuletzt traten sie mit der umstrittenen, in jedem Fall aber heftige Eindrücke hinterlassenden theatralen, großformatigen  Forschungsarbeit „Tableaux Vivants“ in Kooperation mit dem Komponisten Johannes Maria Staud und dem Ensemble Phace im Rahmen von Wien modern in der Halle G in Erscheinung. Die Frage nach der Form beschäftigt die gebürtige Grenoblerin Juren von ihrem Wiener Anfang an. In „Looklook“, gemeinsam mit Kroot Juurak, wurde der Körper zur Projektionsfläche für ungewohnte Bekleidungsstrategien. In „Piece sans Paroles“, gemeinsam mit der Regisseurin Annie Dorsen, spielte sie im Duett mit DD Dorvillier, das Tennesse Williams- Beziehungs-Drama „The two character play“ ohne Worte, die Münder aber gingen auf und zu und kündeten von Textmaterial, das sich über die verkörperte Darstellung erklärte. In „Magical“ inszenierten Juren und Dorsen ein Solo als feministisches Statement, voller historischer Zitate, eingepackt in das Setting einer verführerischen Kunst-Show. 2013 wird u.a. eine große Arbeit über den bildenden Künstler und Autor Martin Kippenberger herauskommen. (Andrea Amort)
2013 ist die Performance für fünf Interpreten Happy End geplant. Dabei wird eine Adaption der Installation The happy end of Martin Kippenhergers Amerika von Martin Kippenherger zur Plattform einer Choreografie von Anne Juren, die sich mit den Begriffen der Sehnsucht und des Scheiterns und dem trotzigen Umgang mit dem selbigen beschäftigt. 
"In Happy End dehnen wir die Grundfläche der Installation soweit aus, dass sie den kompletten Theaterraum ausfüllt und den Zuseher von vornherein, sobald er ihn betritt, integriert. Innerhalb dieses Setups werden fünf Performer die sieben Kapitel des Buches choreografisch interpretieren und durch eine Tonkulisse ergänzt, die ähnlich der Teichoskopie im griechischen Theater das 'Bühnen'-Geschehen ergänzt. [...]
Die Arbeiten der Wiener Tanz und Kunstbewegung haben in der Regel eine streng konzeptuelle Ausrichtung und verweigern sich nie einer humorvollen Interpretation. Die Begriffe der Sehnsucht und des Scheiterns sowie der Wiederholung der Vertreibung sind per se keine positiv konotierten Wendungen. Wir werden mit Happy End einen künstlerischen Entwurf vorlegen , der einer allgemeinen Krisenstimmung entschieden entgegentritt und ohne ironischen Unterton eine positive Perspektive abgewinnt. Sowohl in Kafkas als auch in Kippenhergers Werken sind diese potenziell angelegt und wir werden sie im Arbeitsprozess herausfiltern und verstärken." (aus dem Konzept-Papier; Auszug)
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 65.000,00
http://wienertanzundkunstbewegung.at

WUK/Theater
Performance, Theater, Tanz
Leitung: Vincent Abbrederis (einreichende Organisation/Verein: WUK) 
Seit der Bestellung von Johannes Maile als Kurator der Abteilung Theater/Tanz haben diese Segmente nicht nur im Rahmen des WUK-Angebots sondern auch innerhalb Wiens und mit Ausstrahlung in andere Festivals (Donaufestival Krems, aber auch Deutschland und Schweiz) eine zeitgenössisch spannende Positionierung erfahren. Die Aufgeschlossenheit des künstlerischen Leiters von WUK TheaterTanz gegenüber unterschiedlichsten Erscheinungsformen befördert einen Spielplan experimentellen Charakters (interdisziplinär, Performance, Live Art), der auch notwendige Gesellschaftskritik anregt. In Wien ansässige KünstlerInnen wie Fanni Futterknecht, Elisabeth B. Tambwe, Akos Hargitay, Raul Maia, Mike O’Connor, Otmar Wagner, die Wiener Kollektive toxic dreams, God’s Entertainment und Dolce After Ghana tragen die Programmierung. 
Das Jacuzzi-Festival im Juli gibt unterschiedlichen Formaten Platz. 
Das WUK gehört mittlerweile zu den Partnern der CPA – Choreographic Platform Austria, die einer EU-Initiative entsprechend, alle zwei Jahre das innovative choreografische Schaffen des Landes geballt an wenigen Tagen internationalen Veranstaltern und Kritikern vorstellt. (Andrea Amort)
Vincent Abbrederis/WUK Wien planen die Fortsetzung des bisherigen Basisarbeit. Da das WUK sehr flexibel programmiert, stehen die einzelnen Vorstellungen und KünstlerInnen zurzeit noch nicht fest. Die oben genannten KünstlerInnen sollen ebenso wieder mit aktuellen Arbeiten gezeigt werden wie das Jacuzzi-Festival.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 130.000,00
www.wuk.at


2. Projektempfehlungen für Projekte 
im Zeitraum von 1. September bis 31. Dezember 2012


Alias Rosalie
Losers Symphony
Leitung: Kollektiv
Tanz, Performance
Konzept: Alias Rosalie; Regie: Giovanni Jussi; Dramaturgie: Robert Steijn; Produktion: Simon Hajos; mit: Claire Blaschke-Granier, Agnieszka Dmochowska, Sebastijan Geč, Raphaël Michon, Maria Spanring und: Jakob Schneidewind, Bernhard Breuer, Bernhard Hammer; Musik: Elektro Guzzi
Premiere: 27. September 2012 im Palais Kabelwerk
Residenz: 2 Wochen im August bei D.ID dance identity
35.000,00

Anbetracht & Dessen
Moskau-Petuschki
Regie: Hannan Ishay
Sprechtheater m. Musik 
Premiere: Jänner 2013 
vorauss. Spielort: Palais Kabelwerk
15.000,00

Art*Act Kunstverein/Tanz*Hotel 
MOBILE/AAR Term 7
Choreografie/künstlerische Leitung: Gstettner, Bert
Tanz, Performance
Tanz*Hotel Resort, 1020 Wien
20.000
www.tanzhotel.at 

Arts in Medicine
Fictional Offender II
Performance 
vorauss. Spielort: TQW 
8.000,00

Bureau Ponies 
Paradies Lost
Kollektiv
Theater
vorauss. Spielort: Garage X
28.000,00

Double Double
SPLITTER
Stainberg Anat
Performance 
vorauss. Spielort: brut Wien
20.000,00

Dreizehnterjanuar 
Wie tief geht es in mir abwärts?
Regie: Fanny Brunner
Theater, Performance 
vorauss. Spielort: N. N.
18.000,00

Festival 100 
Trägheit des Herzens
Künstlerische Leitung: Kornmüller/Wolf 
Tanz 
vorauss. Spielort: N. N.
22.000,00

Kunstverein Archipelago/The Loose Collective
The Old Testament according to The Loose Collective or A Stroy of Beards and Burning Bushes
Kollektiv
Tanz, Performance 
For their upcoming project, The Loose Collective has chosen to work with a source material of great volume and an indisputable influence on all art fields throughout history – THE OLD TESTAMENT.
They consider the Old Testament is an artifact of literature and an outstanding example of human creativity and imagination and they are interested in different levels of literal and metaphoric representation possibilities of these ancient texts.
The final aim of the group is to make a living translation of the Old Testament into a contemporary performance.
The project is a coproduction between Kunstverein Archipelago Wien, Performanceinitiative 22 Graz, Tanzquartier Wien, and D.ID/Dance Identity Burgenland.
The current production is supported by Kulturabteilung der Stadt Wien, Tanzquartier Wien, DanceIreland Dublin, Dansenshus Stockholm and Dansescenen Cophenhagen.
The Loose Collective is part of the European Dance Network Modul Dance, more info at www.moduldance.com.
vorauss. Spielort: TQW 
25.000,00
http://theloosecollective.wordpress.com/2012/03/05/the-loose-collective-3/ 

Liakakis Periklis, Korkos Nikoletta 
Usher_The revenge of Madeline
vorauss. Spielort: Palais Kabelwerk
7.500,00

makemake produktionen
Das Kind der Seehundfrau
Musiktheater
Regie: Sara Ostertag
vorauss. Spielort: Dschungel Wien
30.000,00
http://makemakeproduktionen.wordpress.com/produktionen

MIMAMUSCH 
MIMAMUSCH
Ragnarhof 
15.000,00
http://www.mimamusch.at
http://www.facebook.com/pages/MIMAMUSCH/118657408156933?ref=ts

Miss Amen 
Here and now
von und mit Anna Mendelssohn
vorauss. Spielort: TQW
18.000,00
http://annamendelssohn.net

Music On Line 
Lightness
Musiktheater 
1984 entwarf der Schriftsteller Italo Calvino 6 Vorschläge für das neue Jahrtausend. In den 5 fertiggestellten Essays bilden Leichtigkeit, Schnelligkeit, Genauigkeit, Anschaulichkeit & Vielschichtigkeit eine Poetik, die in sämtlichen Kunstsparten anwendbar u. auch auf Gesellschaft und Politik übertragbar sein soll. Sie sind thematische Grundlage für diese Produktion, in der PHACE mit einer Gruppe internat. renommierter Künstler zusammenarbeitet: Arturo Fuentes, der österr. Choreograf Chris Haring sowie Günter Brus. In dem spartenübergreifenden Projekt durchdringen einander Visuelles – Performance – Auditives – akust. Instrumente und Elektronik – zu einer dynamischen Struktur von Reaktion und Interaktion, Klang und Bewegung.
IDEE UND KOMPONIST: Arturo Fuentes; CHOREOGRAPHISCHES KONZEPT & CHOREOGRAPHIE: Chris Haring / Liquid Loft; BÜHNENBILD: Günter Brus; MUSIK: Lars Mlekusch (Saxophon), Berndt Thurner (Percussion), Roland Schueler (Cello),Maximilian Ölz (Kontrabass); TANZ, CHOREOGRAPHIE: Luke Baio, Stephanie Cumming, Ian Garside; LICHT DESIGN:Thomas Jelinek; KLANGREGIE: Alfred Reiter; DRAMATURGIE, PRODUKTION PHACE: Reinhard Fuchs; PRODUKTION LIQUID LOFT: Marlies Pucher
Im Rahmen von wien modern 
vorauss. Spielort: TQW/Halle G
31.10.-3.11.2012, 20.30 Uhr 
34.500,00
http://www.phace.at/de/news/

PAN Vienna 
PANik 7+8
Kollektiv
Performance
vorauss. Spielorte: N. N. 
11.900,00

Pounatonttu
Meine Küche, mein Reich?
Performance 
im Rahmen von FREISCHWIMMER 2012
vorauss. Spielort: brut Wien
9.000,00

studio 5 
meaning, meaning
künstlerische Leitung: Maurer/Brandstätter 
im Rahmen von FREISCHWIMMER 2012 
vorauss. Spielort: brut Wien, sophiensaele Berlin
Premiere: 3.11.2012 (Berlin)
10.000,00
http://www.studio-5.at/

Timbuktu 
Tanz.Kosmos Festival
Tanz 
KosmosTheater
15.000,00

Verein für modernes Tanztheater
RAUM 33 - "SPAZIO-DI-RICERCA!"
Kuratierung: Elio Gervasi
Ab Herbst 2012 wird der Proberaum RAUM 33 von zwei oder drei jungen ChoreografInnen für ihre Probenarbeiten genutzt. Ihre Stücke werden jeweils an drei Abenden im RAUM 33 präsentiert.
Raum 33 
11.500,00
www.tanz.company.gervasi.at

Verein für philosophische Praxis
Heteronomolous Male
Künstlerische Leitung: Michael Turinsky 
Tanz, Performance
vorauss. Spielorte: Theater Nestroyhof Hamakom u. a.
9.600,00

Verein für Tanz, Theater, Musik, Organic Revolt 
WITHIN WASTE
Tanz 
vorauss. Spielort: Raum 33
8.500,00

Verein nadaLokal 
nadaLokal
div. Formate & Sparten 
nadaLokal 
10.000,00
http://www.nadalokal.at/
http://www.facebook.com/nadaLokal?v=info

VierHochDrei 
The false peach
vorauss. Spielort: brut Wien
5.000,00
http://www.vierhochdrei.at/termine?PHPSESSID=8b29c0bdd364db9ec489ddf1f677c10d 

Visitores 
Clever Project
vorauss. Spielort: TQW
16.000,00

werk89 
Katja und Kotja
Theater für junges Publikum 
Das Konzept KATJA UND KOTJA wurde mit dem Jungwildpreis 2012 ausgezeichnet. 
Die Jury, bestehend aus Juliane Lachenmayer (Verlag für Kindertheater), Dennis Meyer (Het Lab Utrecht), Be van Vark (Tanztheater – global Berlin) begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: "Die ausgewählte Produktion KATJA UND KOTJA von werk89 überzeugte die Jury sowohl durch die Qualität des gestischen und musikalischen Spiels, als auch durch den klugen Einsatz weniger, aber bedeutungstragender Mittel. werk89 gelingt es, in KATJA UND KOTJA eine so dichte und präsente Atmosphäre zu schaffen, ihre Parteinahme für die Sicht eines Kindes auf ein ungeheuerliches und unbegreifliches Ereignis ist dabei so radikal, dass uns bereits der kurze gezeigte Ausschnitt tief berührt hat."
Regie: Michael Pöllmann
Dschungel Wien, ab 28.09.2012 
18.000,00
http://www.werk89.com/

Stand: 7. Juli 2012
Änderungen innerhalb der künstlerischen Projektentwicklung sind bei allen gelisteten Projekten vorbehalten!


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